Feuerwehrgerätehaus Senzig - Berichte zu Erweiterung / Neubau

20.02.2017

Einwohnerfragestunde Ortsbeiratsitzung am 16.01.2017 - Frage und Antwort zum Feuerwehrgerätehaus

In der Einwohnerfragestunde der Ortsbeiratsitzung vom 16.01.2017 vorgetragene Frage wurden durch die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen wie folgt beantwortet:

Frage: Welcher Stand ist zum Neubau des Senziger Feuerwehrgerätehauses erreicht?

Antwort (20.02.2017): Es fanden 2 Anwohnerversammlungen statt. Die Einwände der Einwohner sowie Änderungsvorschläge wurden durch die Stadt aufgenommen, geprüft und Möglichkeiten der Umplanung erwogen und vorgestellt. So konnte das Benehmen mit den Anwohnern hergestellt werden. Die Protokolle sowie der Schriftverkehr hierzu wurden der Bauaufsicht zur Kenntnis gegeben. Es wird im Februar hier eine Entscheidung erwartet, inwieweit eine Anpassung im Sinne der Anwohner genehmigungsfähig wäre.

 

26.07.2016

Pläne für neues Feuerwehrgerätehaus umstritten

Die MAZ veröffentlichte am 26. Juli 2016, den folgenden Artikel der Journalistin Franziska Mohr: 

Pläne für neues Gerätehaus umstritten

Gegen die Planungen für das neue Senziger Gerätehaus in der Chausseestraße/ Ecke Gussower Straße machen die Anwohner jetzt mobil. Sie beklagen, dass sie im Vorfeld viel zu wenig die Planungen einbezogen wurden. Bürgermeister Franzke aber steht bei den Feuerwehrleuten im Wort. und könnte jetzt möglicherweise ein Problem bekommen.

Nach der Eröffnung der neuen Gerätehäuser für die freiwilligen Feuerwehren in Zernsdorf/Kablow sowie in Niederlehme wollte Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) in seiner Amtszeit eigentlich auch das nagelneue Domizil für die Senziger Kameraden 2017 eröffnen. „Für die Umsetzung dieser Pläne stehe ich im Wort“, erklärte er im Beisein von Ortswehrführer Sebastian Kanschur am 12. Juni vorigen Jahres in der MAZ. Das allerdings könnte sich jetzt als schwierig erweisen.

Die Anwohner im Umfeld des neuen Gerätehauses machen gegen das Projekt mobil. Allen vor-an der direkte Nachbar Burkhard Hein und seine Frau Roswitha. „Ich begrüße selbstverständlich, dass die Kameraden, die ehrenamtlich in brenzligen Situationen für uns alle den Kopf hinhalten, endlich ordentliche Arbeitsbedingungen erhalten.“ Daher erklärte er am 19. Mai, als ihn das kreisliche Bauordnungsamt in einem Schreiben vom 17. Mai im Zuge der Nachbarbeteiligung „um Zustimmung beziehungsweise etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben“ bat, in der anfänglichen Euphorie auch sofort seine Einwilligung. Als er allerdings einen Tag später den vom Bauordnungsamt geschickten Lageplan zur Hand nahm und das Vorhaben vor seiner Haustür genau ausmaß, war ihm sofort klar: „Die Planungen des neuen Gerätehauses gehen hinsichtlich Bauabstand, Wohnkultur und Wertverlust des eigenen Grundstücks gar nicht“, sagt Hein. Am 22. Mai widerrief er seine drei Tage zuvor erteilte Zustimmung. „Anstatt wie bisher ins Grüne würde ich aus meinem Küchen- sowie aus meinem Schlafzimmerfenster in nur 5,50 Meter Entfernung auf eine 3,30 Meter hohe Mauer schauen“, begründet der 56-Jährige seinen Widerruf. Er habe auf dem 1986 erworbenen Grundstück nicht sein Leben lang geackert, um jetzt einen derartigen Wertverlust hinzunehmen. Rechtliche Schritte behält er sich vor.

Unmut erregt das Bauvorhaben auch bei Henry Boettcher, der selbst seit 31 Jahren bei der Senziger Wehr engagiert ist. „Ich bin für den Neubau, aber nicht für einen derartigen Klopper direkt vor meiner Haustür“, sagt er. Außerdem ist ihm ebenso wie der Familie Hein unverständlich, warum die Stadt Königs Wusterhausen die Anwohner nicht schon bei der Erarbeitung der Pläne direkt einbezogen habe. Zumal es auch erhebliche Probleme mit den Medienanschlüssen gibt, die nun alle umverlegt werden müssen. Zahlreiche Senziger plädieren ohnehin dafür, dass das 1936 erbaute, ortsbildprägende Gerätehaus erhalten bleibt und für ein modernes Gerätehaus ein neuer Standort beispielsweise auf dem Bullenberg gefunden wird. Die jetzigen Pläne sehen aber vor, dass der Altbau nach der Eröffnung des Neubaus komplett abgerissen wird.

Ortswehrführer Sebastian Kanschur verweist darauf, dass die Feuerwehr seit 80 Jahren an diesem Standort beheimatet ist. „In all den Jahren hat es nie Probleme mit den Anwohnern gegeben“, sagte er. Die Kameraden bräuchten dringend mehr Platz für Sanitäranlagen und Umkleiden, auch die Fahrzeughalle sei viel zu eng. Baurechtlich seien alle Vorschriften einschließlich der Abstandsflächen eingehalten worden. „Zieht sich das Verfahren noch lange hin, so ist nicht auszuschließen, dass so mancher der Feuerwehr endgültig den Rücken kehrt, nachdem die Kameraden ohnehin schon jahrelang vertröstet wurden.“ Die Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) bedauert die Verzögerung. Sie schließt auch nicht aus, dass das Vorhaben nach den Protesten der Anwohner jetzt ein wenig abgespeckt werden muss. „Es erweist sich offensichtlich als Fehler, dass das städtische Bauamt die Bürger nicht rechtzeitig in die Planungen einbezogen hat.“ Auch wenn dies möglicherweise baurechtlich nicht unbedingt zwingend gewesen wäre.

1,5 Millionen Euro stehen zur Verfügung

Diesen Vorwurf weist Bürgermeister Franzke zurück. „Es handelt sich um ein ganz normales Bauverfahren, bei dem jetzt die Interessen aller Beteiligten abgewogen werden.“ Der von einigen Kameraden aufgrund ihrer jährlich „nur“ etwa 35 Einsätze geäußerte Verdacht, dass die Stadt die 1,5 Millionen Euro für den Neubau des Senziger Gerätehauses zugunsten der geplanten neuen Feuerwache auf dem Funkerberg einsparen will, ist für Franzke völlig gegenstandslos. Das Geld sei da. Er stehe zu dem Neubau des Gerätehauses in Senzig. Die Leiterin der Unteren Bauaufsicht des Landkreises, Kirsten Globig, erklärt zum aktuellen Stand lediglich: „Es ist ein laufendes, ergebnisoffenes Verfahren, bei dem nach eingehender Prüfung die notwendigen Entscheidungen getroffen werden.“

 

01.04.2016

Informationen der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen

Es sind Informationen, Planungen und Vorstellungen der Stadtverwaltungen bekannt geworden, zur Sanierung / Modernisierung des Senziger Feuerwehrgerätehauses.

Für die Sanierung / Modernisierung des Feuerwehrgerätehauses Senzig ist die Vorplanung abgeschlossen, berichtet die Stadtverwaltung. Durch das Bauplanungsbüro sei eine Variante als Neubau am Bestandstandort gefertigt. Die Variante liegt den Beteiligten vor. Eine Abstimmung dazu soll in der Woche nach Ostern erfolgen. (Stand 16.04.2015)

 

10.06.2015

Interview der Senziger Ortsvorsteherin mit dem Dahme-Kurier

Die Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz, hat der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) – Dahme Kurier, ein Interview gegeben. Das Interview wurde von der MAZ-Journalistin Franziska Mohr aufgezeichnet und am 10. Juni 2015 veröffentlicht.

Hier eine kurze Zusammenfassung betreffs Feuerwehrgerätehaus Senzig:

Die Planungen wurden am 1. Juni vorgestellt und fanden die Zustimmung des Ortsbeirates. Am bisherigen Standort wird es einen Neubau geben. Kosten nach gegenwärtiger Schätzung 1,6 Mio. Euro. Der Altbau wird abgerissen. Die Einsatzfähigkeit bleibt während der gesamten Bauphase erhalten. Frau Grätz geht von einem Baustart spätestens Frühjahr 2016 aus.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0