Schule in Senzig - Berichte zu Sanierung / Erweiterung / Neubau


06.11.2018

von Swen Ennullat, Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen (auf Facebook - durch einen Dritten übermittelt)

Update Neubau Grundschule Senzig: 
Am 08.10. haben die Stadtverordneten den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Ringstraße mehrheitlich zur erneuten Erörterung in die Ausschüsse verwiesen.

Im gestrigen Stadtentwicklungsausschuss bestand für die Stadtverordneten und sachkundigen Einwohner aber keinerlei Redebedarf. Dadurch wurde sofort abgestimmt. Für den Aufstellungsbeschluss zur Abwägung der Interessen bzw. Prüfung des Standorts stimmte die Freie Wählerin Frau Wollein. Der CDU-Abgeordnete Herr Dittrich stimmte dagegen. Alle Vertreter von Linkspartei und SPD-Fraktion enthielten sich.

Durch diese Pattsituation gilt die Vorlage vom zuständigen Fachausschuss als nicht empfohlen.

Am 19.11. wird sich nun erneut der Hauptausschuss und am 03.12. die Stadtverordnetenversammlung damit beschäftigen. 

 

Die Petition oder Unterschriftenlisten von ProSenzig, die den innerörtlichen Standpunkt des Schulneubaus in der Ringstraße ablehnen, liegen auch weiterhin im Rathaus nicht vor. Obgleich diese ja eigentlich Entscheidungsgrundlage für die Rückverweisung in die Ausschüsse vor vier Wochen gewesen sein sollen.

 

Auch der Ortsvorsteher von Senzig hat in den vergangenen Wochen/Monaten keine Notwendigkeit einer erneuten Ortsbeiratssitzung angezeigt.

09.10.2018

aus einer Mitteilung der Stadt Königs Wusterhausen (vollständige Mitteilung, siehe weiter unten):

"Damit ist ... die Inbetriebnahme der [neuen Senziger] Grundschule im Februar 2022 - nicht mehr zu halten."

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Redaktionelle Ergänzung:

Die Mitteilung beinhaltet keinen Hinweis, wo dann jene Kinder beschult werden sollen, die nicht in der Senziger Schule untergebracht werden können.

Folgt man vorangegangenen Ankündigungen des KW´er Bürgermeisters könnte es erforderlich werden, zumindest einen Teil der Kinder dann in Schulen der Kernstadt zu beschulen.


11.10.2018

Korrigiert

in MAZ, Dahme-Kurier, 11.10.2018

Die Listen mit 680 Unterschriften gegen den Schulneubau in Senzig sind noch nicht an Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) übergeben worden. Im MAZ-Bericht in der Mittwochausgabe über die SVV am Montagabend hieß es versehentlich, der Sprecher der Initiative Pro Senzig, Sascha Börnicke, habe sie in der Sitzung überreicht. Die Listen wurden am Mittwoch noch vervielfältigt und sollen in den nächsten Tagen ins Rathaus gebracht werden, so Börnicke zur MAZ.


09.10.2018

 

Neubau der

Grundschule Senzig verzögert sich

Mitteilung der Stadt Königs Wusterhausen

Mit Beschluss vom 09.07.2018 sprach sich die Stadtverordnetenversammlung für den Standort Ringstraße als zukünftigen Standort der Grundschule Senzig aus. Die Stadtverwaltung bereitete daraufhin umgehend eine Beschlussvorlage zur Aufstellung eines Bebauungsplanes der Innenentwicklung nach § 13a BauGB für diesen Standort vor, um die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Neubauvorhaben zu schaffen. Dieser Aufstellungsbeschluss wurde in den vergangenen Wochen seit dem 28.08.2018 in der Sitzung des Ortsbeirates Senzig, dem Ausschuss für Stadtentwicklung und dem Hauptausschuss beraten. Die letztgenannten Gremien haben dieser Vorlage zugestimmt bzw. diese empfohlen. Die endgültige Entscheidung  sollte auf der Sitzung der SVV am 08.10.2018 erfolgen.

Der Beschluss kam nicht zustande. Es erging die Mehrheitsentscheidung, die Aufstellung des Bebauungsplans weiter zu beraten. Damit durchläuft die Vorlage erneut die o.g. Ausschüsse bzw. den Ortsbeirat. Die nächste reguläre Stadtverordnetenversammlung findet am 03.12.2018 statt.

Damit ist der von der Verwaltung geplante Projektablauf des Neubauvorhabens - und damit die Inbetriebnahme der Grundschule im Februar 2022 - nicht mehr zu halten.

Auf Antrag einer Fraktion erfolgte die namentliche Abstimmung. Vier Stadtverordnete waren nicht anwesend.

Für die Rückverweisung in die Ausschüsse, um die Beschlussvorlage weiter zu beraten, sprachen sich aus:

  • Peter Dittrich (CDU)
  • Niko Dorendorf (DIE LINKE)
  • Peter Dreher (CDU)
  • Ina Engel (SPD)
  • Nancy Engel (SPD)
  • Jürgen Förster ( SPD)
  • Ronny Friedrich (Piratenpartei)
  • Heinz-Georg Hanke (SPD)
  • Andre Hollo (CDU)
  • Angela Laugsch (DIE LINKE)
  • Laura Lazarus (CDU)
  • Stefan Ludwig ( DIE LINKE)
  • Martin Meinert (CDU)
  • Christian Möbus (CDU)
  • Anne Müller (DIE LINKE)
  • Michael Reimann (Wir für KW)
  • Dr. Frithjof von Rottkay ( Wir für KW)
  • Ludwig Scheetz (SPD)
  • Tobias Schröter (SPD)
  • Elke Voigt (SPD)
  • Reinhard Wenzel (SPD)

Gegen die Rückverweisung in die Ausschüsse und sofortige Aufstellung des Bebauungsplanes sprachen sich aus:

  • Peter Born (FDP)
  • Swen Ennullat (Bürgermeister)
  • Frank Häusler (DIE LINKE)
  • Manfred Jauert (DIE LINKE)
  • Birgit Uhlworm (UFL)
  • Harald Wilde (Parteilos)
  • Priska Wollein (Freie Wähler)

08.10.2018

Schulneubau in der Warteschleife

Stadtverordnete vertagen weiteren Beschluss zur Senziger Ringstraße nach Bürgerprotesten – Bullenberg nun doch wieder im Gespräch

Artikel des Journalisten Frank Pawlowski, in MAZ-Dahmeland, am 10. Oktober 2018

Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) wurde von Besuchern als Lügner beschimpft, Stadtverordnete distanzieren sich von einem Beschluss, den sie vor einigen Wochen selbst fassten. In der Königs Wusterhausener SVV geht es beim Thema Schulneubau für den Ortsteil Senzig drunter und drüber.

Am Montagabend wurde ein Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Neubau der Grundschule in der Ringstraße vertagt, obwohl der Standort erst im Juli mehrheitlich beschlossen worden war. Anschließend hatten der Stadtentwicklungsausschuss und der Hauptausschuss mehrheitlich empfohlen, die Bebauung wie von der Verwaltung vorgeschlagen zu planen.

Doch nach Bürgerprotesten in Senzig machten die Stadtpolitiker nun einen Rückzieher. Die Fraktion SPD/WfKW beantragte am Montag, den Aufstellungsbeschluss erneut in die Ausschüsse zu verweisen. „Die Sachlage hat sich verändert, da wir eine dynamische Bürgerschaft in Senzig erleben, die eine Reihe von Argumenten eingebracht hat“, begründete Fraktionschef Ludwig Scheetz (SPD) den Sinneswandel. Eine große Mehrheit der SVV folgte dem. Der Beschluss soll nun in der Dezembersitzung der SVV erneut zur Abstimmung kommen.

Zuvor hatte der Sprecher der Initiative Pro Senzig, Sascha Börnicke, dem Bürgermeister eine Liste mit 680 Unterschriften gegen den Schulneubau in der Ringstraße übergeben. (siehe dazu: 11.10.2018 - Korrigiert) „Nehmen Sie sich die Zeit, die Fakten zu überprüfen“, bat er die Stadtverordneten. Zugleich erinnerte er daran, dass die SVV ursprünglich mit großer Mehrheit den Bullenberg als Schulstandort beschlossen hatte. Von der Aufhebung des zwei Jahre alten Beschlusses und der Entscheidung für die Ringstraße als neuen Schulstandort seien die Senziger „Sehr überrascht“ gewesen. Zur MAZ sagte Börnicke nach der SVV: „ Wir werden die Zeit nutzen, um die Stadtverordneten zu informieren und unsere Argumente darzulegen. Wir haben 90 Prozent der Senziger hinter uns.“

Bürgermeister Swen Ennullat gab im Stadtrat eine persönliche Erklärung ab, die von empörten Zwischenrufen aus den Zuschauerreihen begleitet wurde. Ein Besucher rief „Lügner“, als Ennullat berichtete, dass eine Fachbereichsleiterin auf einer Versammlung von Pro Senzig körperlich bedroht und ihm selbst Prügel angedroht worden sei. „Ein sachlicher Austausch war nicht möglich“, sagte Ennullat. Neue Argumente zum Schulstandort gibt es nach seiner Ansicht nicht. Er warf der Initiative verleumderische und beleidigende Äußerungen vor. „Es ist eine unerträgliche Verrohung der politischen Debatte. Auf diesem Niveau lehnen wir eine Debatte mit Pro Senzig ab.“

Die beide großen Fraktionen SPD/WfKW und CDU machten hingegen deutlich, dass sich für sie nun wieder die Standortfrage stellt. Fraktionschef Ludwig Scheetz sagte im Stadtrat: „Wir haben immer gesagt, dass wir die Ringstraße für einen schlechten Standort halten, und von uns stimmte keiner dafür. Wir halten es für legitim, eine neue Bewertung vorzunehmen.“ Und für die CDU erklärte Martin Meinert: „Wir favorisieren eindeutig den Bullenberg.“


08.10.2018

Richtigstellung zum Artikel „Aufstand gegen den neuen Schulstandort“, in MAZ – Dahmeland, 29./30. September 2018, Seite 17

von Jürgen Müller, Senzig, 1.Vorsitzender  „Förderverein Netzwerk Senzig e.V.“

Im Artikel zum beabsichtigten Neubau der Senziger Grundschule in der Ringstraße wird festgestellt:

„Sprecher Sascha Börnicke verweist außerdem auf die Unterstützung durch das Netzwerk Senzig mit seinen rund 300 Mitgliedern.“

Dazu wird richtig gestellt:

1. Das „Netzwerk für Senzig“ ist ein loser Zusammenschluss Senziger Personen, Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen. Das „Netzwerk für Senzig“ hat keine Mitglieder. Die Anzahl der im Rahmen des Netzwerkes agierenden Personen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen liegt weit unter 300. Das Netzwerk ist parteienunabhängig und verfolgt keine politischen Ziele. Das Netzwerk nimmt Anregungen zur Bereicherung des gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Lebens auf und unterstützt Vorhaben, die das Leben in Senzig attraktiver gestalten. Bürgerinitiativen die dabei mitwirken wollen, können sich im „Netzwerk für Senzig“ einbringen.

2. Zu keinem Zeitpunkt haben sich die im „Netzwerk für Senzig“ agierenden Personen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen hinsichtlich einer einheitlichen Position bezüglich des Neubaus der Senziger Grundschule in der Ringstraße verständigt. Das ist auch zukünftig nicht vorgesehen. Die im „Netzwerk für Senzig“ agierenden Personen, Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen vertreten in jedem Fall diesbezüglich eigene Positionen.

3. Die Aktivitäten des „Netzwerk für Senzig“ werden unterstützt, durch den gerade gegründeten „Förderverein Netzwerk Senzig e.V.“, derzeit bestehend aus 8 Personen. Diese  Personen haben sich in einem Gespräch mit den Initiatoren der „Bürgerinitiative Pro Senzig“ zum Neubau der Senziger Grundschule in der Ringstraße ausgetauscht und erklärt, dass eine Unterstützung durch den „Förderverein Netzwerk Senzig e.V.“ sinnvoll und notwendig erscheint. Deshalb will der Förderverein die angekündigte Petition an den Vorsitzenden der Königs Wusterhausener Stadtverordnetenversammlung unterstützen.

Im Rahmen des „Netzwerk für Senzig“ wurde in der Vergangenheit mehrfach geäußert, dass es notwendig sei, Räumlichkeiten für gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Zwecke in Senzig zu schaffen. Insofern wurde das Bullenberg-Projekt im Netzwerk begrüßt. Das Ringstraßen-Projekt scheint aus gegenwärtiger Sicht diese Erwartungen nicht zu erfüllen.     

Völlig unstrittig ist, dass Senzig dringend einen Schulneubau benötigt.

Kinder, Jugendliche und Familien stehen im Fokus des „Netzwerk für Senzig“ und des „Förderverein Netzwerk Senzig e.V.“. Ausdruck dessen ist die enge Zusammenarbeit von Netzwerk und Schule sowie deren Fördervereinen. Eine zukunftsfähige Senziger Grundschule ist natürlich auch von wesentlicher Bedeutung für das „Netzwerk für Senzig“ und für den Sportverein SG Südstern Senzig.

Jürgen Müller, Senzig

1.Vorsitzender  „Förderverein Netzwerk Senzig e.V.“


29.09.2018

Aufstand gegen den neuen Schulstandort

Eine Bürgerinitiative will den Neubau in der Ringstraße in letzter Minute verhindern und hofft auf Unterstützung der Stadtpolitiker

Artikel des Journalisten Frank Pawlowski, in MAZ-Dahmeland, am 29./30. September 2018

Einwohner von Senzig wehren sich vehement dagegen, dass die neue Grundschule in der Ringstraße gebaut wird. Der Königs Wusterhausener Stadtrat entscheidet am 8. Oktober über die Aufstellung des Bebauungsplanes. Bis dahin will eine Bürgerinitiative die Stadtpolitiker überzeugen, diesen Beschluss nicht zu fassen.

In der Initiative Pro Senzig, die sich noch in Gründung befindet, haben sich Anwohner der Ringstraße und weitere Einwohner zusammengeschlossen. Sie hat nach eigenen Angaben rund 60 direkte Unterstützer. Sprecher Sascha Börnicke verweist außerdem auf die Unterstützung durch das Netzwerk Senzig mit seinen rund 300 Mitgliedern. [siehe hierzu: 08.10.2018, Richtigstellung ...]

Pro Senzig listet 25 Gründe auf, die gegen den Schulneubau sprechen würden, von der Verkehrssicherheit, über die Wirtschaftlichkeit bis zu Baurisiken. Die Argumente der Stadtverwaltung für den Standort nennt die Initiative „verlogen“. Sascha Börnicke glaubt, dass die Stadtverordneten anhand falscher Fakten für diesen Standort gestimmt hätten.

Der Stadtrat hatte im Juli den zwei Jahre alten Standortbeschluss für den Bullenberg aufgeheben und auf Vorschlag von Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) die Ringstraße ausgewählt. Der Senziger Ortsbeirat lehnt die Bebauung ab, in zwei SVV-Ausschüssen gab es hingegen eine Mehrheit für die Aufstellung des B-Planes.

Pro Senzig will erreichen, dass der frühere Bullenberg-Beschluss wieder in Kraft gesetzt wird. „Es ist keine Standortfrage, sondern eine Projektfrage“, sagte Mitinitiator Bernd Lamers. Er engagiere sich als Privatmann, so der CDU-Politiker. „Die Bullenbergpläne sind großartig, das Projekt in der Ringstraße ist mickrig.“ Anwohner Alexander Pohle kritisierte, dass weitere neue Schulstandorte nicht ernsthaft geprüft würden. Die Ringstraße kommt für ihn vor allem aus einem Grund nicht in Frage: „Die einzige Freizeitmöglichkeit, die es für Kinder und Jugendliche im Ort gibt, würde verschwinden.“

Auf dem Gelände, das bebaut werden soll, befinden sich ein Jugendclub, ein mit privaten Mitteln finanzierter Kinderspielplatz und ein Bolzplatz, außerdem ein Schulsportplatz. Der Jugendklub soll lauf den Plänen der Stadt in die jetzige Grundschule in der Lindenstraße umziehen. Dort soll ein Gemeindezentrum entstehen.

Eine Petition zum Schulneubau soll dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Georg Hanke (SPD), noch vor der Sitzung in der kommenden Woche überreicht werden. Laut Bernd Lamers sind außerdem Gespräche mit den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung geplant. 


15.09.2018

An Senziger Haushalte, Mitte September 2018, verteiltes Flugblatt

(ohne Angabe eines Verantwortlichen im Sinne des Pressegesetzes)

Einladung zur Gründung der Bürgerinitiative „Pro Senzig“

Wann: 25. September 2018 um 19.00 Uhr

Wo: Vereinshaus der SG Südstern Senzig im Wiesengrund

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Senzig!

In einem für  Senzig bisher einmaligen und undenkbaren Akt politischer Ignoranz und Rücksichtslosigkeit, haben 7 (!) von 32 Stadtverordneten und der Bürgermeister alle bisherigen Beschlüsse des Ortsbeirates von Senzig, der Stadtverordneten, der Ausschüsse und der Elternvertreter, inklusive aller bereits vorhandenen Planungen und des prämierten Architektenentwurfes zum Schulneubau in Senzig gekippt.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen, soll die Schule nun am schlechtesten aller denkbaren Standorte durchgedrückt werden. Dafür sollen die Reste, der ohnehin nicht üppigen, öffentlich nutzbaren Infrastruktur von Senzig, abgerissen werden. Unter anderem der einzige Bolzplatz, der Jugendclub, der Jugendtreff und das Basketballfeld auf dem Schulsportplatz.

Mit abenteuerlichen Argumenten, haltlosen Versprechungen und unsinnigen Kalkulationen, wird außerdem ein Drohszenario aufgebaut, nachdem angeblich nur in der Ringstraße sinnvoll, sicher und schnell gebaut werden kann. Dies ist aber falsch. Es gibt bessere und preiswertere Alternativen, bei denen außerdem unsere Infrastruktur erweitert und nicht abgerissen wird und bei den man nicht unnötig das Leben und die Gesundheit der Schulkinder in engen und unübersichtlichen Straßen gefährdet. Sie können sich eine ausführliche Dokumentation der Argumente zum Standtort Ringstraße … bestellen.

Vielleicht denken Sie jetzt: "Hautsache wir bekommen überhaupt eine neue Schule.“ Vielleicht denken Sie auch: „Ich bin nicht betroffen, weil ich keine Kinder oder Enkelkinder habe oder nicht dort wohne.“

Als Bürger von Senzig müssen Sie sich aber fragen, was es für Sie in Zukunft bedeutet, wenn Senziger Stimmen und Interessen derart missachtet werden. Wenn wir zulassen dass es möglich ist, sich so offen und dreist gegen Senzig zu stellen, wird es nicht bei der Schule bleiben. Wann immer es um Ressourcen, sinnvolle Investitionen und mehr Geld geht, wird dann Senzig ganz hinten stehen, wenn es um Einsparungen oder unerwünschte Infrastruktur geht, dagegen ganz vorne.

Zunächst gilt festzuhalten: Demokratie funktioniert nur mit den Bürger für die Bürger! Dieser Geist der Demokratie ist sträflich missachtet worden. Wir wollen daher eine Entscheidung für Senzig!

Deswegen laden wir Sie ein, mit der Initiative „Pro Senzig“ für unsere Belange und für unser Senzig zu kämpfen. Wenn wir zusammenstehen, wird es möglich sein, mit unsren Argumenten und mit unserer Präsenz, das Bestmögliche ohne Fremdbestimmung zu erreichen!

Noch ist es nicht zu spät! Unterstützen Sie die Bürgerinitiative und kommen Sie am 25.09.2018 um 19.00 Uhr in das Vereinshaus der SG Südstern Senzig e.V. im Wiesengrund!


01.09.2018

Ringen um Schulneubau in Senzig

Ortsbeirat lehnt Aufstellung eines Bebauungsplanes knapp ab - Entscheidung am 8. Oktober

(Artikel des Journalisten Frank Pawlowski, in der MAZ, Dahnme-Kurier, Ausgabe 1./2. September 2018)

Der Senziger Ortsbeirat lehnt die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Schulneubau in der Ringstraße ab. Das Votum hat empfehlenden Charakter für den Königs Wusterhausener Stadtrat. Er hatte im Juli einen zwei Jahre alten Standortbeschluss für den Bullenberg aufgehoben und die Ringstraße als neuen Schulstandort bestimmt.

Allerdings war die Abstimmung in dieser Woche in Senzig denkbar knapp. Es gab je drei Ja- und Neinstimmen sowie eine Enthaltung. Das gilt als Ablehnung. "Die Ringstraße ist keine Alternative. Ich bin weiterhin dafür, die Schule am Bullenberg zu bauen", sagte Senzigs Ortsvorsteher Günter Hörandel (WfKW) am Freitag der MAZ. Sein Stellvertreter, Benno Breitmeier (FWKW9, vertritt die entgegengesetzte Meinung: "Wir können auf dem Bullenberg nicht bauen. Die Ringstraße ist der Standort, der am besten dafür geeignet ist."

Die Grundschule in der Lindenstraße ist zu klein geworden und entspricht nicht mehr den Anforderungen. Schon jetzt ist für die Knapp 180 Kinder nicht genügend Platz, neben der Schule wurden deshalb Container mit vier Klassenzimmern aufgestellt. Baustart für die neue Grundschule soll im April 2020 sein., die Fertigstellung ist für Februar 2022 vorgesehen. Die alte Schule soll zu einem Gemeindezentrum werden, unter anderem mit Jugendklub und Vereinsräumen. Anwohner der Ringstraße protestieren in der Initiative "Pro Senzig" gegen den Schulneubau vor ihrer Haustür. Sie halten die Lage inmitten des Wohngebietes für ungeeignet. Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) sagte, er sei enttäuscht vom Widerstand der Anwohner.

Zur Abstimmung im Ortsbeirat sagte er: "Sollten auch die weiteren Gremien gegen den Austellungsbeschluss zum Bebauungsplan votieren, was ich nicht hoffe, bliebe nur die Option, das Gesamt-Neubauvorhaben aufzugeben." Die Schule in der Lindenstraße würde dann soweit ertüchtigt, dass die jüngeren Klassenstufen dort weiterhin unterrichtet werden können.

Kinder der größeren Klassenstufen würden dann in die heutige Bredow-Oberschule in Königs Wusterhausen gehen, die 2019 mit der Herder-Oberschule zu einer Gesamtschule mit Abiturstufe umgewandelt und frei wird. "Dies wollen wir aber auf jeden Fall vermeiden und hatten auch die Eltern auf unserer Seite", sagte Ennullat.

Über die Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Ringstraße in Senzig beraten am 10. September der Stadtentwicklungsausschuss und am 24. September der Hauptausschuss. Die Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung ist für den 8. Oktober vorgesehen.

 

 

Fakten zum Thema Schulneubau (von ht)

Zur Versachlichung ausgewählte Fakten:

1. Standort Lindenstraße -

Auf dem ca. 3.500 m², wunderschön und ruhig gelegenem Areal , stehen zwei Schul- und das Toilettengebäude. Eine Erweiterung des Areals ist nicht möglich. Der Schulsportplatz und die Sporthalle sind an der Ringstr. auf weiteren ca. 5.150 m² gelegen.

2. Standort Bullenberg -

Das in Rede stehende Areal, an der L40, umfasst ca. 13.750 m², ungefähr 1/4 davon soll als Rodelberg erhalten bleiben. Ca. 10.000 m² wären für die Schule verfügbar. Davon wären ca. 5.250 m² für einen kleinen Schulsportplatz und eine normal große Sporthalle erforderlich. Das gegenwärtige Areal der Grundschule in der Lindenstraße wäre nicht zusätzlich verfügbar. Die Bebaubarkeit des Areals am Bullenberg, ist durch die entscheidungsbefugten Behörden derzeit nicht in Aussicht gestellt.

3. Standort Ringstraße -

Das ruhig gelegene, Areal umfasst ca. 10.000 m².

Davon sind ca. 5.150 m² für einen kleinen Schulsportplatz und eine kleine Sporthalle verbraucht. Weitere ca. 3.500 m² in der Lindenstraße, das gegenwärtigen Areals der Grundschule, sollen einer Nutzung für die Öffentlichkeit zugeführt werden.

 

Gegenwärtig befinden sich Bushaltestellen in folgenden Entfernungen zu den Standorten:

Lindenstr.:

- ca. 360 m zum Standort Lindenstr.

- ca. 250 m zum Standort Bullenberg

- ca. 850 m zum Standort Ringstr.

Werftstr.:

- ca. 660 m zum Standort Ringstr.

 

Die weitesten Entfernungen zum Schulstandort

(über befestigte Siedlungsstraßen mit geringem Verkehraufkommen sowie unter Nutzung eines Radweges, sofern vorhanden)

Lindenstr.:

- ca. 3.900 m von Unter den Eichen / Fließstr.

- ca. 2.500 m von Drosselweg / Talstr.

Bullenberg:

- ca. 3.500 m von Unter den Eichen / Fließstr.

- ca. 2.400 m von Drosselweg / Talstr.

Ringstr.:

- ca. 3.750 m von Unter den Eichen / Fließstr.

- ca. 3.000 m von Drosselweg / Talstr.


10.07.2018

Neubau der Grundschule in Senzig - Standortfrage geklärt

Zur Frage nach dem Standort für den geplanten Neubau der Grundschule Senzig wurde auf der Sitzung der SVV am 10.07.2918 eine Entscheidung herbeigeführt.

Von den 31 Stadtverordneten waren 20 anwesend. 8 von ihnen schlossen sich dem Vorschlag der Stadtverwaltung an und stimmten dafür, die Grundsatzentscheidung für den Standort Bullenberg aus dem Jahr 2016 aufzuheben. 6 Stadtverordnete stimmten dagegen und 6 enthielten sich der Stimme.

Mit diesem Abstimmungsergebnis kann die neue Schule an dem von der Stadtverwaltung favorisierten Standort, in der Ringstraße, errichtet werden.


10.07.2018

Beschlussvorschlag - Neubaustandort Grundschule Senzig - neu


08.06.2018

Demonstartion für mehr Klässenräume - Bericht der MAZ Dahme-Kurier

Keine Massenkinderhaltung: Plakat eines Jungen bei der Demo vor dem Rathaus am Donnerstag in Königs Wusterhausen. Quelle: Frank Pawlowski


07.06.2018

Senziger Eltern und Kinder forderten am Donnerstag, 07.06.2018, bei einer Demonstration vor dem Königs Wusterhausener Rathaus, mehr Klassenräume für ihre Grundschule

zum Bericht der MAZ, vom 08.06.2018


31.05.2018

Schulneubau in Senzig, Artikel der MAZ Dahme-Kurier


27.04.2018

Ein Jahr Verzögerung

Für den Grundschulneubau in Senzig fehlt ein Umweltbericht

 

Der geplante Neubau der Grundschule am Bullenberg verzögert sich weiter. Laut Stadtverwaltung muss erst ein Umweltbericht erstellt werden, um den Bau im Landschaftsschutzgebiet überhaupt beantragen zu können. Das dauert rund ein Jahr.

Das ist aber nicht das einzige Problem. Um die Schule bauen zu können, wollte die Stadt einem Bullenberg-Eigentümer im Tausch ein kommunales Wassergrundstück in der Werftstraße anbieten. Das ist laut Bürgermeister Swen Ennulat (FWKW) aber gar nicht verfügbar. Ein alter Beschluss der damaligen Senziger Gemeindevertretung von 1993 sieht dort die Errichtung eines Kleinparks vor. "Der Beschluss ist weiterhin gültig", teilte Ennullat mit. Eine Teilfinanzierung des Bullenberg-Prjektes durch den Verkauf von Grundstücken sei daher teilweise nicht umsetzbar.

Für die Stadtverordnetenversammlung am 9. Juli will Ennullat nun den bereits angekündigten Stadtortvergleich vorlegen. Bullenberg, der jetzige Schulstandort in der Lindenstraße und die Ringstraße werden untersucht. Auf dieser Grundlage sollen die Stadtverordneten erneut darüber entscheiden, wo die Grundschule gebaut wird.

Der Vorsitzende des Bauausschusses, Michael Reimann (WfKW), hält den Bullenberg immer noch für den richtigen Standort, ebenso den bereits vorliegenden Architektenentwurf. Der Schulbau an der Stelle, würde Senzig und der Stadt gut tun, sagte er der MAZ. Reimann glaubt auch, dass die geplante Fertigstellung im Jahr 2021 trotz der Verzögerungen immer noch machbar sei. "Man muss es nur wollen", sagte er. Es gebe keinen anderen geeigneteren Standort für einen Neubau in Senzig. Er kritisierte, dass die Umweltprüfung noch nicht erfolgt sein.

Zuletzt hatten mehrere Senziger in der SVV ihren Unmut über die Verzögerungen geäußert. Ein Elternsprecher fordert, dass die Bullenbergpläne unverzüglich umgesetzt werden. Im Ort sind die Meinungen offenbar geteilt. Es sind einst in Senzig über 2.000 Unterschriften gegen den Schulbau am Bullenberg gesammelt worden. Aus dem Ortsbeirat kam jüngst der Vorschlag, die Schule in der Lindenstraße zu erweitern.

 

Artikel des Journalist Frank Pawlowski, veröffentlicht am 27. April 2018, in der MAZ - Dahmeland


09.04.2018

Aus Artikel zur SVV, 09. April 2018, des Journalist Frank Pawlowski veröffentlicht, 11.April 2018 in MAZ - Dahmeland

 

Aktuelles zum geplanten Neubau der Grundschule am Bullenberg

"In der Einwohnerfragestunde (SVV 9.4.2018) meldeten sich mehrere Besucher zum geplanten Neubau der Grundschule am Bullenberg in Senzig zu Wort. Die Unruhe im Ort sei groß, seit das Verfahren ausgesetzt wurde. Es wurden bessere Informationen durch die Stadtverwaltung gefordert. "Wir haben einen straffen Zeitplan, damit der Schulbetrieb dort 2021 beginnen kann", sagte der Elternsprecher der Schule Michael Fabig. Der Bürgermeister kündigte eine "baldige, sehr umfangreiche Stellungnahme" an. Er werde neue Variantenvergleiche vorlegen. "Der Neubau der Grundschule steht nicht zur Disposition", sagte er. Ennulat und SVV-Vorsitzender Georg Hanke (SPDS) beantworteten einige Fragen nicht, weil sie Grundstücksangelegenheiten betreffen und nicht öffentlich seien. "Es hat Unregelmäßigkeiten beim Grundstückserwerb gegeben", so Ennulat nur."


28.03.2018

Schulneubau am Bullenberg ausgesetzt

Die MAZ - Dahmeland, veröffentlichte am 28. März 2018, den nachfolgenden Artikel des Journalisten Frank Pawlowski

 

Großes Fragezeichen bei Bullenberg-Schule

Dass Senzig eine neue Grundschule bekommt, ist sicher. Aber wo sie steht, bleibt weiter offen. Der Bullenberg wackelt als Standort wieder. Das Vergabeverfahren für den Neubau wurde gestoppt.

Es gibt Beschlüsse und sogar schon einen Architektenentwurf, aber der Neubau der Senziger Grundschule am Bullenberg in der Chausseestraße ist ungewisser denn je.

Wegen ungeklärter Grundstücksfragen und Einwänden der Naturschutzbehörde ist das Vergabeverfahren ausgesetzt worden. Mehrere Termine mit dem Architekturbüro, das die Schule bauen soll, wurden deshalb laut Stadtverwaltung schon abgesagt. Derzeit würden weitere Standortvarianten geprüft, neben der Ringstraße auch der Schulstandort in der Lindenstraße.

Es wurden schon Aufträge für 145. 000 Euro für den Schulneubau am Bullenberg vergeben, der insgesamt knapp 14,2 Millionen Euro kosten soll. Wie es weiter geht, entscheidet sich, wenn die Variantenprüfung der Standorte und ein Artenschutzgutachten vorliegen. Der Bullenberg befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet.

Unterdessen fordert der Senziger Bernd Lamers vom CDU-Vorstand Königs Wusterhausen in einem Brief an die SVV, den Bürgermeister und den Senziger Ortsbeirat, den Bullenberg-Standort nicht weiter in Frage zu stellen. Die Verunsicherung im Ort wachse, es bestehe „die Gefahr einer Spaltung der Senziger Bevölkerung in dieser so wichtigen Frage“. Lamers beruft sich ausdrücklich auf seine verstorbene Parteifreundin und Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz, die jahrelang für diesen neuen Schulstandort gekämpft hatte.

Sie habe ihm das Projekt kurz vor ihrem Tod ans Herz gelegt. „Beim Neubau einer Grundschule für Senzig geht es um ein Generationen überdauerndes Projekt für die nächsten 50 bis 100 Jahre, das darüber hinaus Wünsche für unser Gemeindeleben berücksichtigt. Eine Schule auf dem Bullenberg stellt dies sicher“, schreibt er. Auch er selbst sei davon überzeugt.

Lamers erläutert ausführlich, warum der Bullenberg den anderen Standorten vorzuziehen sei und wie es zu den einstimmigen Beschlüssen im Ortsbeirat und der SVV kam. Er bittet die Kommunalpolitiker, sich für die Umsetzung des beschlossenen Projekts „zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder“ einzusetzen.

 

Leserbrief zur Grundschule "Am Bullenberg" in Senzig

von Herrn Hans-Joachim Förster

Kurz zu meiner Person - Ich war der letzte hauptamtliche Bürgermeister der damals noch selbstständigen Gemeinde Senzig, bin aber anschließend statt ins Amt Unteres Dahmeland als Vereinspräsident der Sporrtgemeinschaft Südstern Senzig mehr als ein Jahrzehnt aktiv tätig gewesen. Bin erschüttert, was hier mit der geplanten Grundschule abläuft - vor paar Monaten erst haben über 1100 Senziger Bürger schriftlich bei der Stadt kundgetan, dass der Bullenberg für uns NICHT als Standort in Frage kommt. Und das aus gutem Grund - wer möchte schon seine Kinder oder Enkel an einer vielbefahrenen Straße im Feinstaub und Abgasbereich mehrere Stunden diesen aussetzen? Und dafür bekommt ein "Investor" das Seegrundstück der jetzigen Schule, um Wohnraum für Gutbetuchte zu bauen ? Hier stimmt doch was nicht! Da wurden schon mal 145 000 € Steuergelder versenkt, Abgeordnete nur lückenhaft informiert, denn das ist LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET ! Aus meiner Tätigkeit weiß ich, dass ohne Klärung von Grundsatzfragen keine Gelder vrwendet werden dürfen. Aber es gab sogar einen "Architektenwettbewerb". Dass unsere Kinder direkt im Feinstaub und Abgasbereich der L40 lernen und spielen sollen - das ist nicht akzeptabel. Es gibt den Standort Ringstraße - 2 Mio € billiger sogar, da Turnhalle schon vorhanden. Oder den jetzigen Schulstandort. Was wird hier gespielt? Klar, das jetzige Schulgrundstück am Krimnicksee ist sehr lukrativ für Leute mit Geld. Da lässt es sich gut wohnen.Uns ist die Gesundheit unserer Kinder aber wichtiger. Die Fernsehsendung des rbb dazu hat es eigentlich gut herausgearbeitet: Wie kamen damals die ganzen "Beschlüsse" so reibungslos und geschmeidig durch - ohne Rechtsgrundlage und obwohl die Verwaltung selbst die Ringstraße vorgeschlagen hatte? Da ist was oberfaul! Zum Artikel - die Sicherheit unserer Kinder für die nächsten 50 bis 100 Jahr hängt nun wohl nicht vom Standort Bullenberg ab, Herr Lamers! Im Gegenteil! Lasst unsere Kinder in frischer gesunder Luft lernen und spielen!

Sie erreichen mich unter 03375-5857481 / joforester47@gmail.com

Freundlich

Hans-Joachim Förster


04.02.2018

Schulneubau am Bullenberg

In der Sendung "Brandenburg aktuell", am Sonntag, 04.02.2018, sendete der rbb  zum Thema einen interessanten Beitrag. (Der Beitrag steht in der Mediathek jetzt nicht mehr zur Verfügung.)

Der Betreiber der Seite senzig.de meint, dass es jetzt, nach der Befassung eines öffentlich-rechtlichen Senders mit dem Thema, wünschenswert wäre, würden auch die tatsächlichen Zusammenhänge in der Sache eine umfassende Klärung erfahren.

 


01.02.2018

Heute ist in der Presse, MAZ, eine neue Schulbau-Idee des Stellvertreters des Senziger Ortsvorstehers veröffentlicht.

Benno Breitmeier, neben seiner Funktion im Senziger Ortsbeirat auch Vorsitzender der Freien unabhängigen Wählergemeinschaft Königs Wusterhausen, äußert darin, dass das derzeitige Schulgrundstück in der Lindenstraße in die Überlegungen einbezogen werden müsste. Der Platz reicht aus und wir könnten mindestens drei Millionen Euro sparen.

Der Ortsbeirat und die SVV hatten 2016 den Bullenberg an der Chausseestraße als Standort für die neue Grundschule beschlossen. Dafür gab es sogar schon einen Architektenentwurf. Doch die Stadt hat das Gelände immer noch nicht gekauft. Dem Eigentümer des Areals am Bullenberg sollte im Gegenzug das städtische Schulgrundstück in der Lindenstraße angeboten werden. Es liegt direkt am Krimnicksee, dort sollen Wohnungen gebaut werden. Benno Breitmeier hält die ungeklärten Grundstücksfragen jedoch für so gravierend, dass über den Schulstandort neu nachgedacht werden müsse. Die damalige Zustimmung des Ortsbeirates sei "unter Vorspiegelung falscher Tatsachen" erfolgt, sagt er.

Die Grundschule in der Lindenstraße ist zu klein geworden. Schüler werden schon in Containern unterrichtet, die aufgestellt wurden. Laut Benno Breitmeier könnte auf dieser Fläche ein Anbau entstehen, die Eigentümerin sei zum Verkauf bereit.

 

01.02.2018

Ergänzend zu den Äußerungen Benno Breitmeiers stellt der Betreiber der Seite "senzig.de" fest, dass der gegenwärtige Schulstandort am Krimnicksee, der schönste für eine Schule denkbare Standort, seinerzeit durch die Verwaltung deshalb ausgeschlossen wurde, weil dort für den Schulneubau 400 m² fehlen würden und die Eigentümerin des benachbarten Grundstückes, auf welchem jetzt die Container stehen, keine Fläche verkaufen würde.

Dem scheint jetzt abgeholfen. Es besteht demnach kein Mangel mehr an ausreichender Fläche. In der Folge könnte, wie auch immer, der Schulneubau tatsächlich am gegenwärtigen Schulstandort erfolgen.

Ob die Äußerungen der seinerzeit für die Stadtentwicklung zuständigen leitenden Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, tatsächlich dem damaligen Kenntnisstand entsprachen oder ob, wie von Benno Breitmeier dargestellt, "falsche Tatsachen vorgespiegelt wurden", kann durch den Betreiber der Seite "senzig.de" nicht geklärt werden.

 


01.02.2018

Worin die Probleme beim Senziger Schulneubau am Bullenberg bestehen, ist der Öffentlichkeit bisher nicht verständlich bekannt gegeben.

 


24.01.2018

Fragezeichen beim Senziger Schulneubau

Artikel der MAZ

 


21.1o.2017

Neue Grundschule wird ein Flachbau im Grünen

Von Frank Pawlowski, MAZ , 21.10.2017

Für den Neubau der Senziger Grundschule an der Chausseestraße gibt es jetzt einen Entwurf. Er wurde im Rahmen eines Architektenwettbewerbs mit 20 Teilnehmern als Sieger gekürt. Der Jury gefiel besonders, dass sich die Gebäude gut in das umliegende Ortsbild einfügen. Außerdem passe das Ensemble zur Hanglage am Bullenberg.

Flach und grün: So soll der neue Grundschulcampus an der Chausseestraße in Senzig aussehen. Er fügt sich gut ins Orstbild ein, so die Jury.             

Quelle: mayerwittig

Das Cottbuser Büro Mayerwittig hat den Architekturwettbewerb zur Grundschule Am Bullenberg in Senzig gewonnen. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Freitag bekannt. Aus 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten war der Siegerentwurf am Donnerstag ermittelt worden. Bis spät in den Abend tagte das Preisgericht, eine neunköpfige Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern.

Hanglage war eine besondere Herausforderung

Beurteilt wurden die architektonischen und städtebaulichen Konzepte, Raumkonzepte für Schule und Hort, Aula, Mensa und Sporthalle, die Lösungsansätze zur Verkehrsanbindung, Erschließung des Geländes sowie der Gestaltung von Außenanlagen und Sportflächen. Durch die Hanglage stelle das Grundstück eine Herausforderung dar, sagte Jury-Vorsitzende

So sieht die Schule von der Chausseestraße aus.

Quelle: mayerwittig

Angela Mensing-de Jong. Das Cottbuser Büro hat diese Aufgabe nach Ansicht der Jury am besten bewältigt. Der Entwurf sieht voneinander getrennte, zweigeschossige Gebäude vor, die genügend Platz für die Schule bieten und sich gleichzeitig optisch gut in den dörflich bebauten Ortsteil Senzig einpassen.

Die Schule muss zu den Kindern passen

Der Preisträger freue sich auf die bevorstehende Aufgabe. Fachbereichsleiterin Michaela Wiezorek zeigte sich glücklich mit der Fülle der eingegangenen Entwürfe und der intensiven Auseinandersetzung durch das gewählte Verfahren. „Die neue Grundschule in der Ortsmitte wird den Ort prägen – und muss zu den Bedürfnissen der Kinder und zum Ort passen“, sagte sie.

Die Jury und externe Fachleute nach dem Sitzungsmarathon am Donnerstag, bei dem der Siegerentwurf ausgewählt wurde.  

Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Dies ist in den Augen von Ortsvorsteherin Renate Grätz gelungen, auch, da der Rodelberg weiter bestehen kann. Renate Grätz arbeitete in der Jury mit und zeigte sich glücklich mit dem Ergebnis. Der Wettbewerb hatte vor den Sommerferien begonnen. Bis Mitte September konnten die Architekturbüros ihre Entwürfe einreichen. Das Planwerk aus Berlin sichtete sie im Auftrag der Stadt und legte sie anonymisiert der Jury vor.

Renommierte Fachleute und Kommunalpolitiker entschieden

Zu den Fachleuten zählten renommierte Architekten und Landschaftsarchitekten – aus Hochschulen, Universitäten und Selbstständige. Die Gruppe der Sachpreisrichter setzte sich zusammen aus Ortvorsteherin Renate Grätz, Direktorin Sabine Kaszynski, dem ehemaligen Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und Michaela Wiezorek, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement in der Stadt. Unterstützung erhielt die Jury durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einen Vertreter der Architektenkammer und Mitarbeiter des Bereichs Hochbau der Stadtverwaltung.

Auf den zweiten Platz kamen Pussert-Kosch-Architekten aus Dresden, Dritter wurde der Entwurf von Bez + Kock aus Stuttgart. Das Büro Kersten + Kopp aus Berlin erhielt eine Anerkennung. Der erste Platz ist mit 32 000 Euro dotiert, weitere Preisgelder gab es für die Platzierten. „Als Jury gehen wir mit einem guten Gefühl. Die angenehme und konstruktive Arbeit war ein Vergnügen“, schloss Angela Mensing-de Jong den Abend und wünschte gutes Gelingen für das Vorhaben.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben, er ist zu klein.

 


20.09.2017

Am 20. September 2017, äußerte sich der ehemalige und letzte hauptamtliche Senziger Bürgermeister, Hans-Joachim Förster, gegenüber Senzig.de, zum Neubau der Schule am Bullenberg u.a. wie folgt:

Der Neubau der Schule am Bullenberg ist falsch! Warum? Die Schule nimmt den Senziger Kindern ihren Rodelberg weg, und darüber hinaus einen schönen landschaftlichen Blick hinauf zum Bullenberg. Durch den raffiniert eingefädelten "Grundstückstausch mit dem jetzigen Eigentümer erhält dieser ein "Austauschgrundstück - die alte Schule". Toll, oder? Und nun frage ich: Warum baut die Stadt nicht statt an der extrem befahrenen L40 oberhalb des Endes der rechtsseitigen Bebauung der Gussower Straße? Die Kinder hätten nur 150 m weiter zu laufen. Dafür aber ohne Verkehrsgefährdung. Ebenso könnte dort dann die neue Feuerwache stehen. Alles kein Problem mit etwas gutem Willen. Ist jetzt zwar Außenbereich, lässt sich aber lösen. Jetzt gewinnt nur der Investor, da die Stadt damals beim Verkauf des Areals geschlafen hat. KW hätte nur sein Vorkaufsrecht ausüben müssen!
Weiter schreibt er:

Bei FB habe ich auch dazu geschrieben. Wir Senziger werden hier, gelinde gesagt, verarscht! Noch ist nichts verloren!

Ich glaube, dass meine Reputation als ehemaliger (und letzter hauptamtlicher) Bürgermeister in Senzig noch hoch ist, und wenn mich etwas ärgert, dann sind es Korruption und Lobbyismus zugunsten Einzelner. Es gibt noch viele, die so denken.

 

22.07.2017

Architekturbüros im WettbewerbIn einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahmeland, am 22. Juli 2017:

Planungsphase für die neue Grundschule in Senzig ist angelaufen

Zwanzig Architektenbüros nehmen an dem Archtekturwettbewerb für die neue Grundschule in Senzig teil. Sie wurden in einer EU-weiten Ausschreibung gewonnen sowie per Losverfahren ausgewählt. Mit einem Kolloquium begann am Mittwoch die Planungsphase. Die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten erfolgt bis zum 15. September. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Donnerstag bekannt.

Zu den Preisrichtern gehören versierte Architekten und Landschaftsarchitekten, aus Hochschulen, Unversitäten und Selbständige, die Schulleiterin Sabine Kaszynski, Ortsvorsteherin Renate Grätz, Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und die Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement Michaela Wiezorek. "Unterstützung erfahren sie durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einem Vertreter der Architektenkammer, einem Elternvertreter und Mitarbeitern der Stadtverwaltung", teilte Stadtsprecherin Katja Klinner mit. Die bestehende Senziger Grundschule ist ausgelastet und wird statt ehemals einzügig, mittlerweile durchgängig zweizügig betrieben. Der Neubau soll am Bullenberg entstehen.

Für das Ausschreibungsverfahren entschied sich die Stadt um eine Schule zu bauen, "die den modernen Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht wird und bezahlbar bleibt", wie Michaela Wiezorek sagte. Bürgermeister Lutz Franzke sprach sich für schnelle Prozesse aus, da der Bedarf groß sei. Er versprach eine "besonders engagierte begleitung der Abläufe" durch das Rathaus.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben.

 

28.02.2017

"Grundschule am Bullenberg" - Aufstellungsbeschluss B-Plan

Die SVV Königs Wusterhausen hat in ihrer Sitzung am 27.02.2017 dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 01/17 "Grundschule am Bullenberg im OT Senzig", zugestimmt.

 

17.01.2017

Ortsbeirat für Aufstellung B-Plan "Grundschule am Bullenberg"

Der Senziger Ortsbeirat hat in seiner Sitzung am 16.01.2017 der Aufstellung eines B-Planes für die "Grundschule am Bullenberg" zugestimmt.

 

12.11.2016

Neue Räume für Senziger Schule

In einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahme-Kurier, am 12. November 2016:

Neue Räume für Senziger Schule, Bauarbeiten zur Aufstellung eines ersten Containers haben begonnen

Neben der Seenziger Grundschule wird die Aufstellung eines ersten Schulcontainers vorbereitet. Mitarbeiter der Firma Kossatz & Schuster erledigten in diesen Tagen die Tiefbauarbeitemn.

Das Modul das in Senzig aufgestellt wird, verfügt über zwei Klassenräume, zwei Nebenräume und über einen Flur. Ab Januar sollen die Kinder hier unterrichet werden.. Lauf Stadtsprecherin Katja Klinner sollen zum neuen Schuljahr im September 2017 ein weiterer Container mit zwei Klassenräumen bezugsfertig sein. Die provisorische Erweiterung der Grundschule ist dringend notwendig.

Bisher gab es nur eine Klasse je Klassenstufe, inzwischen sind es aber zwei Klassen. Die Zweizügigkeit lässte die Schule aus den Näthen platzen. Derzeit werden 167 Mädchen und Jungen in Senzig unterrichtet. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Schülerzahl weiter steigen wird., laut einer Prognose bis knapp über 200 Kinder. Die Container sind aber nur eine provisorische Lösung, laut Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) vorgesehen für fünf Jahre. Der Königs Wusterhausener Ortsteil soll im Zentrum, am Bullenberg an der Chausseestraße, eine neue Grundschule bekommen. Festplatz und Rodelberg dort bleiben erhalten, verspricht die Ortsvorsteherin.

Die Stadtverordneten haben den Schulneubau im Oktober per Grundsatzentscheidung schon beschlossen. Neben der Schule soll auch eine Sporthalle gebaut werden. Für das knapp 12 Millonen Euro teure Neubau-Vorhaben wird nun die Planung in Angriff genommen. 250.000 Euro sollen aus dem aktuellen Haushalt noch fließen. Dafür ist ein sogenannter Nachtragsbeschluss erforderlich, der gerade in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung beraten wird und in der SVV am 5. Dezember beschlossen werden soll. Er sieht unter anderem auch Planungsgelder für den Neubau einer Grundschule im Ortsteil Zeesen vor. Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz hofft, dass in die neue Senziger Grundschule die Kinder im Jahr 2021 einziehen können. 

 

12.10.2016

Stadtverordnete stimmen für Bullenberg als "neuen" Schulstandort

Die Märkische Allgemeine Zeitung veröffentliche am 12.10.2010 folgenden Artikel der Journalistin Josefine Sack:

Das neue Gebäude Grundschule am Krimnicksee wird am Bullenberg entstehen. Dafür haben sich die Stadtverordneten in Königs Wusterhausen mit großer Mehrheit entschieden. Sie folgen damit den Empfehlungen der Hauptausschüsse und entscheiden sich gegen den Vorschlag der Verwaltung, die aus Kostengründen für einen Neubau an der Ringstraße plädiert hatte.

Um den künftigen Standort der Grundschule am Krimnicksee in Senzig wurde lange gerungen. Nun scheint eine Lösung in Sicht. Mit großer Mehrheit haben die Stadtverordneten von Königs Wusterhausen am Montag entschieden. Demnach soll der Bildungsstandort Senzig unter Aufgabe des jetzigen Schulkomplexes an der Lindenstraße und der Ringstraße am „Bullenberg“ neu errichtet werden, wie es in dem Beschluss heißt.

„Ich bin sehr glücklich über den Beschluss“, kommentierte Ortsvorsteherin Renate Grätz einen Tag nach der Grundsatzentscheidung, die nicht aus heiterem Himmel kam. Zwei Jahre kämpften Grätz und der Ortsbeirat für den neuen Standort. „Es bedurfte einer Menge Beratungen, um das alles so zu erarbeiten, dass die Stadtverordneten zustimmen konnten“, sagte die Ortsvorsteherin. Ortsbeirat befürwortet die zentrale Lage.

Hintergrund: Die Grundschule in Senzig platzt aus allen Nähten. Schon jetzt wird dort zweizügig unterrichtet. Ausgelegt ist dafür weder das derzeit genutzte Schulgebäude an der Lindenstraße noch die gut 600 Meter entfernte Turnhalle. Diskutiert wurden zwei Lösungsmöglichkeiten: der Schulneubau in der Ringstraße 28 (Variante a) oder die Neuerrichtung in der Chausseestraße 53, besser bekannt als „Bullenberg“ (Variante b). Während man in der Verwaltung mit der – wie es hieß – „wirtschaftlicheren“ Variante a für knapp 9,2 Millionen Euro liebäugelte, sprach sich der Ortsbeirat Senzig schon früh für das Grundstück am Bullenberg aus (die MAZ berichtete). Die Kosten für den dortigen Neubau bezifferte das zuständige Fachbereichsamt für Bildung auf 11,8 Millionen Euro. Dennoch befürwortete der Ortsbeirat die zentrale Lage in der Chausseestraße. „Auf diese Weise bleibt auch der Bolzplatz an der Ringstraße erhalten, der mit Spendengeld und unter Arbeitseinsatz der Eltern errichtet wurde“, hob Grätz hervor.

Die Bürgerinitiative Bullenberg dürfte dieses Argument kaum trösten. Sie will nicht, dass der Bullenberg bebaut wird. Alljährlich findet hier das Osterfeuer statt. „Wir wollen doch nicht den ganzen Bullenberg bebauen“, besänftigt die Ortsvorsteherin Kritiker. Auf dem gut 8400 Quadratmeter großen Areal bliebe trotz des neuen Schulkomplexes noch genug Platz für Feste und zum Rodeln.

Bis am Bullenberg tatsächlich die Bagger rollen, dürfte es noch dauern. Der Kommune gehört nur ein Teil der Flächen, der Großteil befindet sich im Besitz eines Privateigentümers. Erst wenn alle Grundstücksfragen geklärt sind, können die Planungen für einen Bebauungsplan beginnen.

Kommentar: 

Dr. Siegurd Magnus (Samstag, 19 November 2016 13:00)

Bei der Entscheidung für den Bullenberg sind:
1.) Naturschutzbelange ( BrbNatSchAG §9 Ab.2 Satz 5 Landschaftsplanung, Erhaltung ortstypischer Ansichten) nicht berücksichtigt worden.
2.) Die Mehrkosten betragen 27% der Bausumme in der Ringstraße 28 (2,5 M€). Dies könnte in eine zukunftssichere Schulausstattung besser inverstiert werden.
3.) In den Bausummen sind keine Positionen für topologische Probleme, Verkehrssicherungsmaßnahmen und Ersatzleistungen bei Ausgliederung enthalten.

4.) Die Lärmbelastung und die Gefahren für die Kinder an der vielbefahrenen Landesstraße sind nicht berücksichtigt worden. 

 

26.09.2016

Entscheidung zum Standort der "neuen" Grundschule Senzig,

"Grundsatzentscheidung des Neubaustandortes der Grundschule Senzig", Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstraße) nicht empfohlen

Der Hauptausschuß der SVV Königs Wusterhausen hat in seiner Sitzung am 26. September 2016, die Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstr.) nicht empfohlen.

Gleiche Empfehlungen gaben zuvor die Ausschüsse für Stadtentwicklung, Bildung und Bauen.

Die Fraktionen der SPD, CDU und Linken sowie der Ortsbeirat Senzig empfehlen als neuen Schulstandort das Areal am Bullenberg.

Am 10. Oktober 2016 berät die SVV zum Thema sowie zu Beschlüssen.

 

20.09.2016

Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau

Die Journalistin Lisa Neumann veröffentlichte in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 20. September 2016, unter der Überschrift "Senzig - Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau" folgenden Artikel:

Die Grundschule am Krimnicksee in Senzig platzt aus allen Nähten. Bereits zwei Klassen werden zweizügig unterrichtet, vorgesehen ist das nicht. Aufgrund einer Bevölkerungsprognose ist davon auszugehen, dass im Schuljahr 2024/25 durchgängig eine Zweizügigkeit besteht. Eine Situation, die die Grundschule Senzig nach aktuellem Stand nicht bewältigen kann. Eine Erweiterung oder ein Neubau ist nötig.

Der benötigte Platz, basierend auf der Raumprogrammempfehlung des Bildungsministeriums, beläuft sich auf eine Fläche von 5 750 Quadratmetern. Eine Doppelnutzung der Räume durch den Schul- und den Hortbetrieb soll hierbei verhindert werden – negative Auswirkungen werden befürchtet.

Um einen möglichen Neubau zu verhindern, wurde daraufhin geprüft, inwieweit die bestehende Schule ausgebaut beziehungsweise saniert werden kann. In der Beschlussvorlage, die in den Gremien der Stadt Königs Wusterhausen diskutiert wurde, sind die Mitglieder zu dem Schluss gekommen, dass die Fläche des jetzigen Standorts zu klein ist, um den Anforderungen für einen Neubau gerecht zu werden. Hinzu kommt die Unterbringung der Schüler während der Bauarbeiten, um den Schulbetrieb wie gewohnt fortzuführen – ein zusätzlicher Kostenfaktor. Die für den Neubau gefundenen Standortalternativen befinden sich in der Chausseestraße 53 am Bullenberg und in der Ringstraße 28.

Ginge es nach der Verwaltung, so Kerstin Koffke von der Bauleit- und Flächennutzungsplanung der Stadt Königs Wusterhausen, fiele die Entscheidung zugunsten der Ringstraße aus. Die Verwaltung, so Koffke weiter, müsse darauf Rücksicht nehmen, welcher der beiden Standorte am wirtschaftlichsten, sprich am günstigsten ist. Der Bau in der Ringstraße ist mit 9,2 Millionen Euro laut Plan 2,5 Millionen Euro günstiger als die Alternative in der Chausseestraße.

Beide Varianten wurden in drei Ausschüssen diskutiert. SPD-Abgeordneter Tobias Schröter resümiert, „dass Bildung jeden Cent wert ist“. Ganz zur Freude von Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz, die sich in den Debatten passioniert für den Bullenberg ausgesprochen hatte. In der folgenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung einstimmig für den Bullenberg aus. Ebenso wie die Abgeordneten des Bildungs- und des Bauausschusses – trotz der höheren Kosten. Es ist „unterm Strich gesehen die zukunftsträchtigere Variante“, sagte Hannelore Gabriel (Wir für KW), bis dato Vorsitzende des Bauausschusses. Und Elke Voigt (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses von Königs Wusterhausen, ergänzte, dass sich der finanzielle Mehraufwand den Kindern zuliebe lohnt.

Doch bis es soweit ist und die Schule tatsächlich am Bullenberg gebaut werden kann, muss erst der Hauptausschuss von Königs Wusterhausen am 26. September sein abschließendes Votum fällen.

Die Leiterin der Grundschule, Sabine Kaszynski, wollte keinen Standortfavoriten benennen. Sie wünsche sich nur, dass die Schule an dem größten Platz errichtet wird. Denn dann, so mutmaßt sie, ist die Turnhalle direkt auf dem Gelände und nicht einen Fußweg von 10 Minuten entfernt, wie das derzeit der Fall ist.

Hintergrund

Der Neubau am Standort Bullenberg kostet 11,8 Millionen Euro. Die Alternative an der Ringstraße 9,2 Millionen Euro.

Gegen die Ringstraße sprechen das Wegfallen des Bolzplatzes, der durch private Mittel finanziert wurde, sowie die Wohnbebauung um das Schulgelände. Die gute Verkehrsanbindung für Fahrradfahrer und die Weiternutzung der sanierten Sporthalle sprechen dagegen für den Standort.

Gegen den Bullenberg sprechen die mögliche Beeinträchtigung des Rodelbergs und eine erforderliche Querungshilfe auf der Chausseestraße. Dafür sprechen wiederum die Weiternutzung des Bolzplatzes in der Ringstraße und die direkte Busanbindung, sofern die Haltestelle verlegt würde.

 

20.07.2016

Provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig

(aus einem Artikel der MAZ Dahmeland, am 20.07.2016, von Franziska Mohr)

Für die zumindest provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig legte Bürgermeister Franzke erneut eine Eilvorlage für einen Betrag von über 610.000 Euro auf den Tisch, die die Stadtverordneten letztlich mit drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen grollend akzeptierten. Danach lässt die Stadt bis zur Herstellung eines Schulneubaus befristet bis Mai 2021 insgesamt vier Schulcontainer auf einem Privatgrundstück aufstellen. Für das kommende Schuljahr 2016/2017 werden erst einmal zwei Container benötigt, deren Bereitstellung ursprünglich nur 120.000 kosten sollte. Letzlich aber gelten für den Schulbetrieb in Containern weitaus höhere Auflagen als für Unterkünfte von Asylbewerbern. Spätestens Anfang November soll in den Containern unterrichtet werden. Zuvor aber ist die Stadtverordnetenversammlung gefragt, am 10. Oktober über den neuen Schulstandort in Senzig zu entscheiden - Ringstraße oder Bullenberg. [Damit in 2017 die Planungen beginnen können.] Die Abgeordneten haben das Wort.

 

05.03.2016

Schule am Bullenberg, warum?

Für eine Schule mit Pausenhof, Sportplatz und Sporthalle benötig man ca. 10.000 m² Baufläche. In Senzig beanspruchen aktuell beide Schulgebäude, der Sportplatz in der Ringstraße und die Sporthalle ungefähr so viel Fläche. Seit einiger Zeit geistern Vorstellungen durch die Gegend, eine neue Schule mit Schulhof, Sportplatz und Sporthalle auf dem Areal am Bullenberg zu bauen und gleichzeitig einen Teil des Bullenberges als Rodelberg zu erhalten. Macht man sich die Mühe und misst ob das überhaupt gehen kann, stellt man fest, dass dort nur knapp 5.000 m² Baufläche zur Verfügung stehen würden, wenn nicht weitere 5.000 m² des bewaldeten Außenbereiches in Anspruch genommen werden. Warum der wunderschöne Standort unserer Grundschule, ich glaube es ist der schönste in der ganzen Region, einem solchen „Flächentausch“ geopfert werden soll, erklärt sich zumindest mir nicht. Warum wird nicht darüber nachgedacht, die Schule für einen überschaubaren Zeitraum leerzuziehen, die Aufbauten zu schleifen und dann auf dem stadteigenen Grundstück neu zu bauen. Selbstverständlich, wären für den Übergangszeitraum intelligente Lösungen zu finden. Vielleicht ist das in Senzig und Königs Wusterhausen, für unsere Kinder, Überlegungen wert.

 

04.12.2015

Senzig bekommt einen Schulneubau

In einem Interview mit der MAZ, Dahme-Kurier, 04.12.2015, Seite 20, erklärte der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke: "Senzig bekommt seinen Schulneubau, wobei ich als Standort den Bullenberg favorisiere. Die Gespräche mit dem jetzigen Grundstückseigentümer laufen."

 

10.06.2015

Interview der Senziger Ortsvorsteherin mit dem Dahme-Kurier

Die Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz, hat der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) – Dahme Kurier, ein Interview gegeben. Das Interview wurde von der MAZ-Journalistin Franziska Mohr aufgezeichnet und am 10. Juni 2015 veröffentlicht.

Hier eine kurze Zusammenfassung betreffs Schule daraus:

Auch eine noch so gute Sanierung der Schule würde keinen zeitgemäßen, modernen Unterricht zulassen. Es wäre rausgeworfenes Geld. Senzig benötigt einen Schulneubau - ohne Wenn und Aber. Frau Grätz wünscht sich den neuen Schulstandort am Bullenberg, mitten im Ort. Das könnte idealerweise mit einem Mehrzweckraum für alle Bürger verbunden werden. Von einem gemeinsamen Schulneubau mit Zeesen, hält Frau Grätz wenig. Die Ortsteile wollen ihre Identität bewahren. Der Grundschule kommt dabei eine zentrale Funktion zu. Viele junge Familien ziehen gerade deshalb nach Senzig, weil sie ihren Kindern den Besuch einer kleinen Schule mit einer familiären Atmosshpäre ermöglichen wollen. Aktuell stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Eine sieht einen Neubau in der Ringstraße vor. Unter Berücksichtigung erforderlicher Prüfungen und Planungen ist mit dem Beginn einer Realisierung nicht vor 2017 zu rechnen.

 

01.04.2015

Informationen der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen

Es sind Informationen, Planungen und Vorstellungen der Stadtverwaltungen bekannt geworden, zur Sanierung / Modernisierung der Senziger Grundschule bzw. zu deren Neubau.

Die Stadtverwaltung berichtet, dass für die Sanierung / Erweiterung der Schule die Vorplanung abgeschlossen ist. Das ehemalige Bürgerhaus wurde darin einbezogen. Es geht um die energetische Modernisierung, um Barrierefreiheit, verbesserte Zugänglichkeit aller Räume, um Integrierung der WC´s in die Gebäude, Veränderungen der Raumstruktur sowie um gebäude- und brandschutztechnische Anpassungen. Dazu liegen jetzt kostenmäßig hinterlegte Varianten vor. 2015 wird weiter geplant. 2016 und 2017 soll in Abschnitten gebaut werden.

Die Vorplanung soll um die Variante – Neubau einer Schule - ergänzt werden. Ein Planungsbüro war aufgefordert, eine Kostenschätzung mit einer Machbarkeitsanalyse zur Einpassung des Baukörpers einer neuen Schule auf dem Grundstück Ringstraße / Ecke Parkpromenade für den Kostenvergleich abzugeben.

Das Ergebnis liegt der Stadtverwaltung vor. Die Kosten für einen Neubau sollen die Kosten für die vorliegenden 3 Sanierungsvarianten zwischen 6 bis 23 % übersteigen. Jetzt sollen, lt. Stadtverwaltung, die vorliegenden Sanierungs- / Modernisierungsvarianten mit der Neubauvariante abgeglichen und eine Vorzugsvariante herausgearbeitet werden. (Stand 16.04.2015) 

 

24.11.2014

Bürgerbüro liquidiert

Einem Bericht in der MAZ - Dahme-Kurier, vom 20.11.2014, ist zu entnehmen, dass das vormalige Bürgerbüro in der Senziger Schule jetzt durch die Stadtverwaltung liquidiert wurde. Eine amtliche Mitteilung dazu ist nicht bekannt.

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