Schule in Senzig - Berichte zu Sanierung / Erweiterung / Neubau


10.07.2018

Neubau der Grundschule in Senzig - Standortfrage geklärt

Zur Frage nach dem Standort für den geplanten Neubau der Grundschule Senzig wurde auf der Sitzung der SVV am 10.07.2918 eine Entscheidung herbeigeführt.

Von den 31 Stadtverordneten waren 20 anwesend. 8 von ihnen schlossen sich dem Vorschlag der Stadtverwaltung an und stimmten dafür, die Grundsatzentscheidung für den Standort Bullenberg aus dem Jahr 2016 aufzuheben. 6 Stadtverordnete stimmten dagegen und 6 enthielten sich der Stimme.

Mit diesem Abstimmungsergebnis kann die neue Schule an dem von der Stadtverwaltung favorisierten Standort, in der Ringstraße, errichtet werden.


10.07.2018

Beschlussvorschlag - Neubaustandort Grundschule Senzig - neu


08.06.2018

Demonstartion für mehr Klässenräume - Bericht der MAZ Dahme-Kurier

Keine Massenkinderhaltung: Plakat eines Jungen bei der Demo vor dem Rathaus am Donnerstag in Königs Wusterhausen. Quelle: Frank Pawlowski


07.06.2018

Senziger Eltern und Kinder forderten am Donnerstag, 07.06.2018, bei einer Demonstration vor dem Königs Wusterhausener Rathaus, mehr Klassenräume für ihre Grundschule

zum Bericht der MAZ, vom 08.06.2018


31.05.2018

Schulneubau in Senzig, Artikel der MAZ Dahme-Kurier


27.04.2018

Ein Jahr Verzögerung

Für den Grundschulneubau in Senzig fehlt ein Umweltbericht

 

Der geplante Neubau der Grundschule am Bullenberg verzögert sich weiter. Laut Stadtverwaltung muss erst ein Umweltbericht erstellt werden, um den Bau im Landschaftsschutzgebiet überhaupt beantragen zu können. Das dauert rund ein Jahr.

Das ist aber nicht das einzige Problem. Um die Schule bauen zu können, wollte die Stadt einem Bullenberg-Eigentümer im Tausch ein kommunales Wassergrundstück in der Werftstraße anbieten. Das ist laut Bürgermeister Swen Ennulat (FWKW) aber gar nicht verfügbar. Ein alter Beschluss der damaligen Senziger Gemeindevertretung von 1993 sieht dort die Errichtung eines Kleinparks vor. "Der Beschluss ist weiterhin gültig", teilte Ennullat mit. Eine Teilfinanzierung des Bullenberg-Prjektes durch den Verkauf von Grundstücken sei daher teilweise nicht umsetzbar.

Für die Stadtverordnetenversammlung am 9. Juli will Ennullat nun den bereits angekündigten Stadtortvergleich vorlegen. Bullenberg, der jetzige Schulstandort in der Lindenstraße und die Ringstraße werden untersucht. Auf dieser Grundlage sollen die Stadtverordneten erneut darüber entscheiden, wo die Grundschule gebaut wird.

Der Vorsitzende des Bauausschusses, Michael Reimann (WfKW), hält den Bullenberg immer noch für den richtigen Standort, ebenso den bereits vorliegenden Architektenentwurf. Der Schulbau an der Stelle, würde Senzig und der Stadt gut tun, sagte er der MAZ. Reimann glaubt auch, dass die geplante Fertigstellung im Jahr 2021 trotz der Verzögerungen immer noch machbar sei. "Man muss es nur wollen", sagte er. Es gebe keinen anderen geeigneteren Standort für einen Neubau in Senzig. Er kritisierte, dass die Umweltprüfung noch nicht erfolgt sein.

Zuletzt hatten mehrere Senziger in der SVV ihren Unmut über die Verzögerungen geäußert. Ein Elternsprecher fordert, dass die Bullenbergpläne unverzüglich umgesetzt werden. Im Ort sind die Meinungen offenbar geteilt. Es sind einst in Senzig über 2.000 Unterschriften gegen den Schulbau am Bullenberg gesammelt worden. Aus dem Ortsbeirat kam jüngst der Vorschlag, die Schule in der Lindenstraße zu erweitern.

 

Artikel des Journalist Frank Pawlowski, veröffentlicht am 27. April 2018, in der MAZ - Dahmeland


09.04.2018

Aus Artikel zur SVV, 09. April 2018, des Journalist Frank Pawlowski veröffentlicht, 11.April 2018 in MAZ - Dahmeland

 

Aktuelles zum geplanten Neubau der Grundschule am Bullenberg

"In der Einwohnerfragestunde (SVV 9.4.2018) meldeten sich mehrere Besucher zum geplanten Neubau der Grundschule am Bullenberg in Senzig zu Wort. Die Unruhe im Ort sei groß, seit das Verfahren ausgesetzt wurde. Es wurden bessere Informationen durch die Stadtverwaltung gefordert. "Wir haben einen straffen Zeitplan, damit der Schulbetrieb dort 2021 beginnen kann", sagte der Elternsprecher der Schule Michael Fabig. Der Bürgermeister kündigte eine "baldige, sehr umfangreiche Stellungnahme" an. Er werde neue Variantenvergleiche vorlegen. "Der Neubau der Grundschule steht nicht zur Disposition", sagte er. Ennulat und SVV-Vorsitzender Georg Hanke (SPDS) beantworteten einige Fragen nicht, weil sie Grundstücksangelegenheiten betreffen und nicht öffentlich seien. "Es hat Unregelmäßigkeiten beim Grundstückserwerb gegeben", so Ennulat nur."


28.03.2018

Schulneubau am Bullenberg ausgesetzt

Die MAZ - Dahmeland, veröffentlichte am 28. März 2018, den nachfolgenden Artikel des Journalisten Frank Pawlowski

 

Großes Fragezeichen bei Bullenberg-Schule

Dass Senzig eine neue Grundschule bekommt, ist sicher. Aber wo sie steht, bleibt weiter offen. Der Bullenberg wackelt als Standort wieder. Das Vergabeverfahren für den Neubau wurde gestoppt.

Es gibt Beschlüsse und sogar schon einen Architektenentwurf, aber der Neubau der Senziger Grundschule am Bullenberg in der Chausseestraße ist ungewisser denn je.

Wegen ungeklärter Grundstücksfragen und Einwänden der Naturschutzbehörde ist das Vergabeverfahren ausgesetzt worden. Mehrere Termine mit dem Architekturbüro, das die Schule bauen soll, wurden deshalb laut Stadtverwaltung schon abgesagt. Derzeit würden weitere Standortvarianten geprüft, neben der Ringstraße auch der Schulstandort in der Lindenstraße.

Es wurden schon Aufträge für 145. 000 Euro für den Schulneubau am Bullenberg vergeben, der insgesamt knapp 14,2 Millionen Euro kosten soll. Wie es weiter geht, entscheidet sich, wenn die Variantenprüfung der Standorte und ein Artenschutzgutachten vorliegen. Der Bullenberg befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet.

Unterdessen fordert der Senziger Bernd Lamers vom CDU-Vorstand Königs Wusterhausen in einem Brief an die SVV, den Bürgermeister und den Senziger Ortsbeirat, den Bullenberg-Standort nicht weiter in Frage zu stellen. Die Verunsicherung im Ort wachse, es bestehe „die Gefahr einer Spaltung der Senziger Bevölkerung in dieser so wichtigen Frage“. Lamers beruft sich ausdrücklich auf seine verstorbene Parteifreundin und Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz, die jahrelang für diesen neuen Schulstandort gekämpft hatte.

Sie habe ihm das Projekt kurz vor ihrem Tod ans Herz gelegt. „Beim Neubau einer Grundschule für Senzig geht es um ein Generationen überdauerndes Projekt für die nächsten 50 bis 100 Jahre, das darüber hinaus Wünsche für unser Gemeindeleben berücksichtigt. Eine Schule auf dem Bullenberg stellt dies sicher“, schreibt er. Auch er selbst sei davon überzeugt.

Lamers erläutert ausführlich, warum der Bullenberg den anderen Standorten vorzuziehen sei und wie es zu den einstimmigen Beschlüssen im Ortsbeirat und der SVV kam. Er bittet die Kommunalpolitiker, sich für die Umsetzung des beschlossenen Projekts „zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder“ einzusetzen.

 

Leserbrief zur Grundschule "Am Bullenberg" in Senzig

von Herrn Hans-Joachim Förster

Kurz zu meiner Person - Ich war der letzte hauptamtliche Bürgermeister der damals noch selbstständigen Gemeinde Senzig, bin aber anschließend statt ins Amt Unteres Dahmeland als Vereinspräsident der Sporrtgemeinschaft Südstern Senzig mehr als ein Jahrzehnt aktiv tätig gewesen. Bin erschüttert, was hier mit der geplanten Grundschule abläuft - vor paar Monaten erst haben über 1100 Senziger Bürger schriftlich bei der Stadt kundgetan, dass der Bullenberg für uns NICHT als Standort in Frage kommt. Und das aus gutem Grund - wer möchte schon seine Kinder oder Enkel an einer vielbefahrenen Straße im Feinstaub und Abgasbereich mehrere Stunden diesen aussetzen? Und dafür bekommt ein "Investor" das Seegrundstück der jetzigen Schule, um Wohnraum für Gutbetuchte zu bauen ? Hier stimmt doch was nicht! Da wurden schon mal 145 000 € Steuergelder versenkt, Abgeordnete nur lückenhaft informiert, denn das ist LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET ! Aus meiner Tätigkeit weiß ich, dass ohne Klärung von Grundsatzfragen keine Gelder vrwendet werden dürfen. Aber es gab sogar einen "Architektenwettbewerb". Dass unsere Kinder direkt im Feinstaub und Abgasbereich der L40 lernen und spielen sollen - das ist nicht akzeptabel. Es gibt den Standort Ringstraße - 2 Mio € billiger sogar, da Turnhalle schon vorhanden. Oder den jetzigen Schulstandort. Was wird hier gespielt? Klar, das jetzige Schulgrundstück am Krimnicksee ist sehr lukrativ für Leute mit Geld. Da lässt es sich gut wohnen.Uns ist die Gesundheit unserer Kinder aber wichtiger. Die Fernsehsendung des rbb dazu hat es eigentlich gut herausgearbeitet: Wie kamen damals die ganzen "Beschlüsse" so reibungslos und geschmeidig durch - ohne Rechtsgrundlage und obwohl die Verwaltung selbst die Ringstraße vorgeschlagen hatte? Da ist was oberfaul! Zum Artikel - die Sicherheit unserer Kinder für die nächsten 50 bis 100 Jahr hängt nun wohl nicht vom Standort Bullenberg ab, Herr Lamers! Im Gegenteil! Lasst unsere Kinder in frischer gesunder Luft lernen und spielen!

Sie erreichen mich unter 03375-5857481 / joforester47@gmail.com

Freundlich

Hans-Joachim Förster


04.02.2018

Schulneubau am Bullenberg

In der Sendung "Brandenburg aktuell", am Sonntag, 04.02.2018, sendete der rbb  zum Thema einen interessanten Beitrag. (Der Beitrag steht in der Mediathek jetzt nicht mehr zur Verfügung.)

Der Betreiber der Seite senzig.de meint, dass es jetzt, nach der Befassung eines öffentlich-rechtlichen Senders mit dem Thema, wünschenswert wäre, würden auch die tatsächlichen Zusammenhänge in der Sache eine umfassende Klärung erfahren.

 


01.02.2018

Heute ist in der Presse, MAZ, eine neue Schulbau-Idee des Stellvertreters des Senziger Ortsvorstehers veröffentlicht.

Benno Breitmeier, neben seiner Funktion im Senziger Ortsbeirat auch Vorsitzender der Freien unabhängigen Wählergemeinschaft Königs Wusterhausen, äußert darin, dass das derzeitige Schulgrundstück in der Lindenstraße in die Überlegungen einbezogen werden müsste. Der Platz reicht aus und wir könnten mindestens drei Millionen Euro sparen.

Der Ortsbeirat und die SVV hatten 2016 den Bullenberg an der Chausseestraße als Standort für die neue Grundschule beschlossen. Dafür gab es sogar schon einen Architektenentwurf. Doch die Stadt hat das Gelände immer noch nicht gekauft. Dem Eigentümer des Areals am Bullenberg sollte im Gegenzug das städtische Schulgrundstück in der Lindenstraße angeboten werden. Es liegt direkt am Krimnicksee, dort sollen Wohnungen gebaut werden. Benno Breitmeier hält die ungeklärten Grundstücksfragen jedoch für so gravierend, dass über den Schulstandort neu nachgedacht werden müsse. Die damalige Zustimmung des Ortsbeirates sei "unter Vorspiegelung falscher Tatsachen" erfolgt, sagt er.

Die Grundschule in der Lindenstraße ist zu klein geworden. Schüler werden schon in Containern unterrichtet, die aufgestellt wurden. Laut Benno Breitmeier könnte auf dieser Fläche ein Anbau entstehen, die Eigentümerin sei zum Verkauf bereit.

 

01.02.2018

Ergänzend zu den Äußerungen Benno Breitmeiers stellt der Betreiber der Seite "senzig.de" fest, dass der gegenwärtige Schulstandort am Krimnicksee, der schönste für eine Schule denkbare Standort, seinerzeit durch die Verwaltung deshalb ausgeschlossen wurde, weil dort für den Schulneubau 400 m² fehlen würden und die Eigentümerin des benachbarten Grundstückes, auf welchem jetzt die Container stehen, keine Fläche verkaufen würde.

Dem scheint jetzt abgeholfen. Es besteht demnach kein Mangel mehr an ausreichender Fläche. In der Folge könnte, wie auch immer, der Schulneubau tatsächlich am gegenwärtigen Schulstandort erfolgen.

Ob die Äußerungen der seinerzeit für die Stadtentwicklung zuständigen leitenden Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, tatsächlich dem damaligen Kenntnisstand entsprachen oder ob, wie von Benno Breitmeier dargestellt, "falsche Tatsachen vorgespiegelt wurden", kann durch den Betreiber der Seite "senzig.de" nicht geklärt werden.

 


01.02.2018

Worin die Probleme beim Senziger Schulneubau am Bullenberg bestehen, ist der Öffentlichkeit bisher nicht verständlich bekannt gegeben.

 


24.01.2018

Fragezeichen beim Senziger Schulneubau

Artikel der MAZ

 


21.1o.2017

Neue Grundschule wird ein Flachbau im Grünen

Von Frank Pawlowski, MAZ , 21.10.2017

Für den Neubau der Senziger Grundschule an der Chausseestraße gibt es jetzt einen Entwurf. Er wurde im Rahmen eines Architektenwettbewerbs mit 20 Teilnehmern als Sieger gekürt. Der Jury gefiel besonders, dass sich die Gebäude gut in das umliegende Ortsbild einfügen. Außerdem passe das Ensemble zur Hanglage am Bullenberg.

Flach und grün: So soll der neue Grundschulcampus an der Chausseestraße in Senzig aussehen. Er fügt sich gut ins Orstbild ein, so die Jury.             

Quelle: mayerwittig

Das Cottbuser Büro Mayerwittig hat den Architekturwettbewerb zur Grundschule Am Bullenberg in Senzig gewonnen. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Freitag bekannt. Aus 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten war der Siegerentwurf am Donnerstag ermittelt worden. Bis spät in den Abend tagte das Preisgericht, eine neunköpfige Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern.

Hanglage war eine besondere Herausforderung

Beurteilt wurden die architektonischen und städtebaulichen Konzepte, Raumkonzepte für Schule und Hort, Aula, Mensa und Sporthalle, die Lösungsansätze zur Verkehrsanbindung, Erschließung des Geländes sowie der Gestaltung von Außenanlagen und Sportflächen. Durch die Hanglage stelle das Grundstück eine Herausforderung dar, sagte Jury-Vorsitzende

So sieht die Schule von der Chausseestraße aus.

Quelle: mayerwittig

Angela Mensing-de Jong. Das Cottbuser Büro hat diese Aufgabe nach Ansicht der Jury am besten bewältigt. Der Entwurf sieht voneinander getrennte, zweigeschossige Gebäude vor, die genügend Platz für die Schule bieten und sich gleichzeitig optisch gut in den dörflich bebauten Ortsteil Senzig einpassen.

Die Schule muss zu den Kindern passen

Der Preisträger freue sich auf die bevorstehende Aufgabe. Fachbereichsleiterin Michaela Wiezorek zeigte sich glücklich mit der Fülle der eingegangenen Entwürfe und der intensiven Auseinandersetzung durch das gewählte Verfahren. „Die neue Grundschule in der Ortsmitte wird den Ort prägen – und muss zu den Bedürfnissen der Kinder und zum Ort passen“, sagte sie.

Die Jury und externe Fachleute nach dem Sitzungsmarathon am Donnerstag, bei dem der Siegerentwurf ausgewählt wurde.  

Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Dies ist in den Augen von Ortsvorsteherin Renate Grätz gelungen, auch, da der Rodelberg weiter bestehen kann. Renate Grätz arbeitete in der Jury mit und zeigte sich glücklich mit dem Ergebnis. Der Wettbewerb hatte vor den Sommerferien begonnen. Bis Mitte September konnten die Architekturbüros ihre Entwürfe einreichen. Das Planwerk aus Berlin sichtete sie im Auftrag der Stadt und legte sie anonymisiert der Jury vor.

Renommierte Fachleute und Kommunalpolitiker entschieden

Zu den Fachleuten zählten renommierte Architekten und Landschaftsarchitekten – aus Hochschulen, Universitäten und Selbstständige. Die Gruppe der Sachpreisrichter setzte sich zusammen aus Ortvorsteherin Renate Grätz, Direktorin Sabine Kaszynski, dem ehemaligen Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und Michaela Wiezorek, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement in der Stadt. Unterstützung erhielt die Jury durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einen Vertreter der Architektenkammer und Mitarbeiter des Bereichs Hochbau der Stadtverwaltung.

Auf den zweiten Platz kamen Pussert-Kosch-Architekten aus Dresden, Dritter wurde der Entwurf von Bez + Kock aus Stuttgart. Das Büro Kersten + Kopp aus Berlin erhielt eine Anerkennung. Der erste Platz ist mit 32 000 Euro dotiert, weitere Preisgelder gab es für die Platzierten. „Als Jury gehen wir mit einem guten Gefühl. Die angenehme und konstruktive Arbeit war ein Vergnügen“, schloss Angela Mensing-de Jong den Abend und wünschte gutes Gelingen für das Vorhaben.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben, er ist zu klein.

 


20.09.2017

Am 20. September 2017, äußerte sich der ehemalige und letzte hauptamtliche Senziger Bürgermeister, Hans-Joachim Förster, gegenüber Senzig.de, zum Neubau der Schule am Bullenberg u.a. wie folgt:

Der Neubau der Schule am Bullenberg ist falsch! Warum? Die Schule nimmt den Senziger Kindern ihren Rodelberg weg, und darüber hinaus einen schönen landschaftlichen Blick hinauf zum Bullenberg. Durch den raffiniert eingefädelten "Grundstückstausch mit dem jetzigen Eigentümer erhält dieser ein "Austauschgrundstück - die alte Schule". Toll, oder? Und nun frage ich: Warum baut die Stadt nicht statt an der extrem befahrenen L40 oberhalb des Endes der rechtsseitigen Bebauung der Gussower Straße? Die Kinder hätten nur 150 m weiter zu laufen. Dafür aber ohne Verkehrsgefährdung. Ebenso könnte dort dann die neue Feuerwache stehen. Alles kein Problem mit etwas gutem Willen. Ist jetzt zwar Außenbereich, lässt sich aber lösen. Jetzt gewinnt nur der Investor, da die Stadt damals beim Verkauf des Areals geschlafen hat. KW hätte nur sein Vorkaufsrecht ausüben müssen!
Weiter schreibt er:

Bei FB habe ich auch dazu geschrieben. Wir Senziger werden hier, gelinde gesagt, verarscht! Noch ist nichts verloren!

Ich glaube, dass meine Reputation als ehemaliger (und letzter hauptamtlicher) Bürgermeister in Senzig noch hoch ist, und wenn mich etwas ärgert, dann sind es Korruption und Lobbyismus zugunsten Einzelner. Es gibt noch viele, die so denken.

 

22.07.2017

Architekturbüros im WettbewerbIn einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahmeland, am 22. Juli 2017:

Planungsphase für die neue Grundschule in Senzig ist angelaufen

Zwanzig Architektenbüros nehmen an dem Archtekturwettbewerb für die neue Grundschule in Senzig teil. Sie wurden in einer EU-weiten Ausschreibung gewonnen sowie per Losverfahren ausgewählt. Mit einem Kolloquium begann am Mittwoch die Planungsphase. Die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten erfolgt bis zum 15. September. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Donnerstag bekannt.

Zu den Preisrichtern gehören versierte Architekten und Landschaftsarchitekten, aus Hochschulen, Unversitäten und Selbständige, die Schulleiterin Sabine Kaszynski, Ortsvorsteherin Renate Grätz, Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und die Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement Michaela Wiezorek. "Unterstützung erfahren sie durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einem Vertreter der Architektenkammer, einem Elternvertreter und Mitarbeitern der Stadtverwaltung", teilte Stadtsprecherin Katja Klinner mit. Die bestehende Senziger Grundschule ist ausgelastet und wird statt ehemals einzügig, mittlerweile durchgängig zweizügig betrieben. Der Neubau soll am Bullenberg entstehen.

Für das Ausschreibungsverfahren entschied sich die Stadt um eine Schule zu bauen, "die den modernen Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht wird und bezahlbar bleibt", wie Michaela Wiezorek sagte. Bürgermeister Lutz Franzke sprach sich für schnelle Prozesse aus, da der Bedarf groß sei. Er versprach eine "besonders engagierte begleitung der Abläufe" durch das Rathaus.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben.

 

28.02.2017

"Grundschule am Bullenberg" - Aufstellungsbeschluss B-Plan

Die SVV Königs Wusterhausen hat in ihrer Sitzung am 27.02.2017 dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 01/17 "Grundschule am Bullenberg im OT Senzig", zugestimmt.

 

17.01.2017

Ortsbeirat für Aufstellung B-Plan "Grundschule am Bullenberg"

Der Senziger Ortsbeirat hat in seiner Sitzung am 16.01.2017 der Aufstellung eines B-Planes für die "Grundschule am Bullenberg" zugestimmt.

 

12.11.2016

Neue Räume für Senziger Schule

In einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahme-Kurier, am 12. November 2016:

Neue Räume für Senziger Schule, Bauarbeiten zur Aufstellung eines ersten Containers haben begonnen

Neben der Seenziger Grundschule wird die Aufstellung eines ersten Schulcontainers vorbereitet. Mitarbeiter der Firma Kossatz & Schuster erledigten in diesen Tagen die Tiefbauarbeitemn.

Das Modul das in Senzig aufgestellt wird, verfügt über zwei Klassenräume, zwei Nebenräume und über einen Flur. Ab Januar sollen die Kinder hier unterrichet werden.. Lauf Stadtsprecherin Katja Klinner sollen zum neuen Schuljahr im September 2017 ein weiterer Container mit zwei Klassenräumen bezugsfertig sein. Die provisorische Erweiterung der Grundschule ist dringend notwendig.

Bisher gab es nur eine Klasse je Klassenstufe, inzwischen sind es aber zwei Klassen. Die Zweizügigkeit lässte die Schule aus den Näthen platzen. Derzeit werden 167 Mädchen und Jungen in Senzig unterrichtet. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Schülerzahl weiter steigen wird., laut einer Prognose bis knapp über 200 Kinder. Die Container sind aber nur eine provisorische Lösung, laut Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) vorgesehen für fünf Jahre. Der Königs Wusterhausener Ortsteil soll im Zentrum, am Bullenberg an der Chausseestraße, eine neue Grundschule bekommen. Festplatz und Rodelberg dort bleiben erhalten, verspricht die Ortsvorsteherin.

Die Stadtverordneten haben den Schulneubau im Oktober per Grundsatzentscheidung schon beschlossen. Neben der Schule soll auch eine Sporthalle gebaut werden. Für das knapp 12 Millonen Euro teure Neubau-Vorhaben wird nun die Planung in Angriff genommen. 250.000 Euro sollen aus dem aktuellen Haushalt noch fließen. Dafür ist ein sogenannter Nachtragsbeschluss erforderlich, der gerade in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung beraten wird und in der SVV am 5. Dezember beschlossen werden soll. Er sieht unter anderem auch Planungsgelder für den Neubau einer Grundschule im Ortsteil Zeesen vor. Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz hofft, dass in die neue Senziger Grundschule die Kinder im Jahr 2021 einziehen können. 

 

12.10.2016

Stadtverordnete stimmen für Bullenberg als "neuen" Schulstandort

Die Märkische Allgemeine Zeitung veröffentliche am 12.10.2010 folgenden Artikel der Journalistin Josefine Sack:

Das neue Gebäude Grundschule am Krimnicksee wird am Bullenberg entstehen. Dafür haben sich die Stadtverordneten in Königs Wusterhausen mit großer Mehrheit entschieden. Sie folgen damit den Empfehlungen der Hauptausschüsse und entscheiden sich gegen den Vorschlag der Verwaltung, die aus Kostengründen für einen Neubau an der Ringstraße plädiert hatte.

Um den künftigen Standort der Grundschule am Krimnicksee in Senzig wurde lange gerungen. Nun scheint eine Lösung in Sicht. Mit großer Mehrheit haben die Stadtverordneten von Königs Wusterhausen am Montag entschieden. Demnach soll der Bildungsstandort Senzig unter Aufgabe des jetzigen Schulkomplexes an der Lindenstraße und der Ringstraße am „Bullenberg“ neu errichtet werden, wie es in dem Beschluss heißt.

„Ich bin sehr glücklich über den Beschluss“, kommentierte Ortsvorsteherin Renate Grätz einen Tag nach der Grundsatzentscheidung, die nicht aus heiterem Himmel kam. Zwei Jahre kämpften Grätz und der Ortsbeirat für den neuen Standort. „Es bedurfte einer Menge Beratungen, um das alles so zu erarbeiten, dass die Stadtverordneten zustimmen konnten“, sagte die Ortsvorsteherin. Ortsbeirat befürwortet die zentrale Lage.

Hintergrund: Die Grundschule in Senzig platzt aus allen Nähten. Schon jetzt wird dort zweizügig unterrichtet. Ausgelegt ist dafür weder das derzeit genutzte Schulgebäude an der Lindenstraße noch die gut 600 Meter entfernte Turnhalle. Diskutiert wurden zwei Lösungsmöglichkeiten: der Schulneubau in der Ringstraße 28 (Variante a) oder die Neuerrichtung in der Chausseestraße 53, besser bekannt als „Bullenberg“ (Variante b). Während man in der Verwaltung mit der – wie es hieß – „wirtschaftlicheren“ Variante a für knapp 9,2 Millionen Euro liebäugelte, sprach sich der Ortsbeirat Senzig schon früh für das Grundstück am Bullenberg aus (die MAZ berichtete). Die Kosten für den dortigen Neubau bezifferte das zuständige Fachbereichsamt für Bildung auf 11,8 Millionen Euro. Dennoch befürwortete der Ortsbeirat die zentrale Lage in der Chausseestraße. „Auf diese Weise bleibt auch der Bolzplatz an der Ringstraße erhalten, der mit Spendengeld und unter Arbeitseinsatz der Eltern errichtet wurde“, hob Grätz hervor.

Die Bürgerinitiative Bullenberg dürfte dieses Argument kaum trösten. Sie will nicht, dass der Bullenberg bebaut wird. Alljährlich findet hier das Osterfeuer statt. „Wir wollen doch nicht den ganzen Bullenberg bebauen“, besänftigt die Ortsvorsteherin Kritiker. Auf dem gut 8400 Quadratmeter großen Areal bliebe trotz des neuen Schulkomplexes noch genug Platz für Feste und zum Rodeln.

Bis am Bullenberg tatsächlich die Bagger rollen, dürfte es noch dauern. Der Kommune gehört nur ein Teil der Flächen, der Großteil befindet sich im Besitz eines Privateigentümers. Erst wenn alle Grundstücksfragen geklärt sind, können die Planungen für einen Bebauungsplan beginnen.

Kommentar: 

Dr. Siegurd Magnus (Samstag, 19 November 2016 13:00)

Bei der Entscheidung für den Bullenberg sind:
1.) Naturschutzbelange ( BrbNatSchAG §9 Ab.2 Satz 5 Landschaftsplanung, Erhaltung ortstypischer Ansichten) nicht berücksichtigt worden.
2.) Die Mehrkosten betragen 27% der Bausumme in der Ringstraße 28 (2,5 M€). Dies könnte in eine zukunftssichere Schulausstattung besser inverstiert werden.
3.) In den Bausummen sind keine Positionen für topologische Probleme, Verkehrssicherungsmaßnahmen und Ersatzleistungen bei Ausgliederung enthalten.

4.) Die Lärmbelastung und die Gefahren für die Kinder an der vielbefahrenen Landesstraße sind nicht berücksichtigt worden. 

 

26.09.2016

Entscheidung zum Standort der "neuen" Grundschule Senzig,

"Grundsatzentscheidung des Neubaustandortes der Grundschule Senzig", Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstraße) nicht empfohlen

Der Hauptausschuß der SVV Königs Wusterhausen hat in seiner Sitzung am 26. September 2016, die Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstr.) nicht empfohlen.

Gleiche Empfehlungen gaben zuvor die Ausschüsse für Stadtentwicklung, Bildung und Bauen.

Die Fraktionen der SPD, CDU und Linken sowie der Ortsbeirat Senzig empfehlen als neuen Schulstandort das Areal am Bullenberg.

Am 10. Oktober 2016 berät die SVV zum Thema sowie zu Beschlüssen.

 

20.09.2016

Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau

Die Journalistin Lisa Neumann veröffentlichte in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 20. September 2016, unter der Überschrift "Senzig - Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau" folgenden Artikel:

Die Grundschule am Krimnicksee in Senzig platzt aus allen Nähten. Bereits zwei Klassen werden zweizügig unterrichtet, vorgesehen ist das nicht. Aufgrund einer Bevölkerungsprognose ist davon auszugehen, dass im Schuljahr 2024/25 durchgängig eine Zweizügigkeit besteht. Eine Situation, die die Grundschule Senzig nach aktuellem Stand nicht bewältigen kann. Eine Erweiterung oder ein Neubau ist nötig.

Der benötigte Platz, basierend auf der Raumprogrammempfehlung des Bildungsministeriums, beläuft sich auf eine Fläche von 5 750 Quadratmetern. Eine Doppelnutzung der Räume durch den Schul- und den Hortbetrieb soll hierbei verhindert werden – negative Auswirkungen werden befürchtet.

Um einen möglichen Neubau zu verhindern, wurde daraufhin geprüft, inwieweit die bestehende Schule ausgebaut beziehungsweise saniert werden kann. In der Beschlussvorlage, die in den Gremien der Stadt Königs Wusterhausen diskutiert wurde, sind die Mitglieder zu dem Schluss gekommen, dass die Fläche des jetzigen Standorts zu klein ist, um den Anforderungen für einen Neubau gerecht zu werden. Hinzu kommt die Unterbringung der Schüler während der Bauarbeiten, um den Schulbetrieb wie gewohnt fortzuführen – ein zusätzlicher Kostenfaktor. Die für den Neubau gefundenen Standortalternativen befinden sich in der Chausseestraße 53 am Bullenberg und in der Ringstraße 28.

Ginge es nach der Verwaltung, so Kerstin Koffke von der Bauleit- und Flächennutzungsplanung der Stadt Königs Wusterhausen, fiele die Entscheidung zugunsten der Ringstraße aus. Die Verwaltung, so Koffke weiter, müsse darauf Rücksicht nehmen, welcher der beiden Standorte am wirtschaftlichsten, sprich am günstigsten ist. Der Bau in der Ringstraße ist mit 9,2 Millionen Euro laut Plan 2,5 Millionen Euro günstiger als die Alternative in der Chausseestraße.

Beide Varianten wurden in drei Ausschüssen diskutiert. SPD-Abgeordneter Tobias Schröter resümiert, „dass Bildung jeden Cent wert ist“. Ganz zur Freude von Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz, die sich in den Debatten passioniert für den Bullenberg ausgesprochen hatte. In der folgenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung einstimmig für den Bullenberg aus. Ebenso wie die Abgeordneten des Bildungs- und des Bauausschusses – trotz der höheren Kosten. Es ist „unterm Strich gesehen die zukunftsträchtigere Variante“, sagte Hannelore Gabriel (Wir für KW), bis dato Vorsitzende des Bauausschusses. Und Elke Voigt (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses von Königs Wusterhausen, ergänzte, dass sich der finanzielle Mehraufwand den Kindern zuliebe lohnt.

Doch bis es soweit ist und die Schule tatsächlich am Bullenberg gebaut werden kann, muss erst der Hauptausschuss von Königs Wusterhausen am 26. September sein abschließendes Votum fällen.

Die Leiterin der Grundschule, Sabine Kaszynski, wollte keinen Standortfavoriten benennen. Sie wünsche sich nur, dass die Schule an dem größten Platz errichtet wird. Denn dann, so mutmaßt sie, ist die Turnhalle direkt auf dem Gelände und nicht einen Fußweg von 10 Minuten entfernt, wie das derzeit der Fall ist.

Hintergrund

Der Neubau am Standort Bullenberg kostet 11,8 Millionen Euro. Die Alternative an der Ringstraße 9,2 Millionen Euro.

Gegen die Ringstraße sprechen das Wegfallen des Bolzplatzes, der durch private Mittel finanziert wurde, sowie die Wohnbebauung um das Schulgelände. Die gute Verkehrsanbindung für Fahrradfahrer und die Weiternutzung der sanierten Sporthalle sprechen dagegen für den Standort.

Gegen den Bullenberg sprechen die mögliche Beeinträchtigung des Rodelbergs und eine erforderliche Querungshilfe auf der Chausseestraße. Dafür sprechen wiederum die Weiternutzung des Bolzplatzes in der Ringstraße und die direkte Busanbindung, sofern die Haltestelle verlegt würde.

 

20.07.2016

Provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig

(aus einem Artikel der MAZ Dahmeland, am 20.07.2016, von Franziska Mohr)

Für die zumindest provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig legte Bürgermeister Franzke erneut eine Eilvorlage für einen Betrag von über 610.000 Euro auf den Tisch, die die Stadtverordneten letztlich mit drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen grollend akzeptierten. Danach lässt die Stadt bis zur Herstellung eines Schulneubaus befristet bis Mai 2021 insgesamt vier Schulcontainer auf einem Privatgrundstück aufstellen. Für das kommende Schuljahr 2016/2017 werden erst einmal zwei Container benötigt, deren Bereitstellung ursprünglich nur 120.000 kosten sollte. Letzlich aber gelten für den Schulbetrieb in Containern weitaus höhere Auflagen als für Unterkünfte von Asylbewerbern. Spätestens Anfang November soll in den Containern unterrichtet werden. Zuvor aber ist die Stadtverordnetenversammlung gefragt, am 10. Oktober über den neuen Schulstandort in Senzig zu entscheiden - Ringstraße oder Bullenberg. [Damit in 2017 die Planungen beginnen können.] Die Abgeordneten haben das Wort.

 

05.03.2016

Schule am Bullenberg, warum?

Für eine Schule mit Pausenhof, Sportplatz und Sporthalle benötig man ca. 10.000 m² Baufläche. In Senzig beanspruchen aktuell beide Schulgebäude, der Sportplatz in der Ringstraße und die Sporthalle ungefähr so viel Fläche. Seit einiger Zeit geistern Vorstellungen durch die Gegend, eine neue Schule mit Schulhof, Sportplatz und Sporthalle auf dem Areal am Bullenberg zu bauen und gleichzeitig einen Teil des Bullenberges als Rodelberg zu erhalten. Macht man sich die Mühe und misst ob das überhaupt gehen kann, stellt man fest, dass dort nur knapp 5.000 m² Baufläche zur Verfügung stehen würden, wenn nicht weitere 5.000 m² des bewaldeten Außenbereiches in Anspruch genommen werden. Warum der wunderschöne Standort unserer Grundschule, ich glaube es ist der schönste in der ganzen Region, einem solchen „Flächentausch“ geopfert werden soll, erklärt sich zumindest mir nicht. Warum wird nicht darüber nachgedacht, die Schule für einen überschaubaren Zeitraum leerzuziehen, die Aufbauten zu schleifen und dann auf dem stadteigenen Grundstück neu zu bauen. Selbstverständlich, wären für den Übergangszeitraum intelligente Lösungen zu finden. Vielleicht ist das in Senzig und Königs Wusterhausen, für unsere Kinder, Überlegungen wert.

 

04.12.2015

Senzig bekommt einen Schulneubau

In einem Interview mit der MAZ, Dahme-Kurier, 04.12.2015, Seite 20, erklärte der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke: "Senzig bekommt seinen Schulneubau, wobei ich als Standort den Bullenberg favorisiere. Die Gespräche mit dem jetzigen Grundstückseigentümer laufen."

 

10.06.2015

Interview der Senziger Ortsvorsteherin mit dem Dahme-Kurier

Die Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz, hat der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) – Dahme Kurier, ein Interview gegeben. Das Interview wurde von der MAZ-Journalistin Franziska Mohr aufgezeichnet und am 10. Juni 2015 veröffentlicht.

Hier eine kurze Zusammenfassung betreffs Schule daraus:

Auch eine noch so gute Sanierung der Schule würde keinen zeitgemäßen, modernen Unterricht zulassen. Es wäre rausgeworfenes Geld. Senzig benötigt einen Schulneubau - ohne Wenn und Aber. Frau Grätz wünscht sich den neuen Schulstandort am Bullenberg, mitten im Ort. Das könnte idealerweise mit einem Mehrzweckraum für alle Bürger verbunden werden. Von einem gemeinsamen Schulneubau mit Zeesen, hält Frau Grätz wenig. Die Ortsteile wollen ihre Identität bewahren. Der Grundschule kommt dabei eine zentrale Funktion zu. Viele junge Familien ziehen gerade deshalb nach Senzig, weil sie ihren Kindern den Besuch einer kleinen Schule mit einer familiären Atmosshpäre ermöglichen wollen. Aktuell stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Eine sieht einen Neubau in der Ringstraße vor. Unter Berücksichtigung erforderlicher Prüfungen und Planungen ist mit dem Beginn einer Realisierung nicht vor 2017 zu rechnen.

 

01.04.2015

Informationen der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen

Es sind Informationen, Planungen und Vorstellungen der Stadtverwaltungen bekannt geworden, zur Sanierung / Modernisierung der Senziger Grundschule bzw. zu deren Neubau.

Die Stadtverwaltung berichtet, dass für die Sanierung / Erweiterung der Schule die Vorplanung abgeschlossen ist. Das ehemalige Bürgerhaus wurde darin einbezogen. Es geht um die energetische Modernisierung, um Barrierefreiheit, verbesserte Zugänglichkeit aller Räume, um Integrierung der WC´s in die Gebäude, Veränderungen der Raumstruktur sowie um gebäude- und brandschutztechnische Anpassungen. Dazu liegen jetzt kostenmäßig hinterlegte Varianten vor. 2015 wird weiter geplant. 2016 und 2017 soll in Abschnitten gebaut werden.

Die Vorplanung soll um die Variante – Neubau einer Schule - ergänzt werden. Ein Planungsbüro war aufgefordert, eine Kostenschätzung mit einer Machbarkeitsanalyse zur Einpassung des Baukörpers einer neuen Schule auf dem Grundstück Ringstraße / Ecke Parkpromenade für den Kostenvergleich abzugeben.

Das Ergebnis liegt der Stadtverwaltung vor. Die Kosten für einen Neubau sollen die Kosten für die vorliegenden 3 Sanierungsvarianten zwischen 6 bis 23 % übersteigen. Jetzt sollen, lt. Stadtverwaltung, die vorliegenden Sanierungs- / Modernisierungsvarianten mit der Neubauvariante abgeglichen und eine Vorzugsvariante herausgearbeitet werden. (Stand 16.04.2015) 

 

24.11.2014

Bürgerbüro liquidiert

Einem Bericht in der MAZ - Dahme-Kurier, vom 20.11.2014, ist zu entnehmen, dass das vormalige Bürgerbüro in der Senziger Schule jetzt durch die Stadtverwaltung liquidiert wurde. Eine amtliche Mitteilung dazu ist nicht bekannt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0