Schule in Senzig - Berichte zu Sanierung / Erweiterung / Neubau

20.09.2017

Am 20. September 2017, äußerte sich der ehemalige und letzte hauptamtliche Senziger Bürgermeister, Hans-Joachim Förster, gegenüber Senzig.de, zum Neubau der Schule am Bullenberg u.a. wie folgt:

Der Neubau der Schule am Bullenberg ist falsch! Warum? Die Schule nimmt den Senziger Kindern ihren Rodelberg weg, und darüber hinaus einen schönen landschaftlichen Blick hinauf zum Bullenberg. Durch den raffiniert eingefädelten "Grundstückstausch mit dem jetzigen Eigentümer erhält dieser ein "Austauschgrundstück - die alte Schule". Toll, oder? Und nun frage ich: Warum baut die Stadt nicht statt an der extrem befahrenen L40 oberhalb des Endes der rechtsseitigen Bebauung der Gussower Straße? Die Kinder hätten nur 150 m weiter zu laufen. Dafür aber ohne Verkehrsgefährdung. Ebenso könnte dort dann die neue Feuerwache stehen. Alles kein Problem mit etwas gutem Willen. Ist jetzt zwar Außenbereich, lässt sich aber lösen. Jetzt gewinnt nur der Investor, da die Stadt damals beim Verkauf des Areals geschlafen hat. KW hätte nur sein Vorkaufsrecht ausüben müssen!
Weiter schreibt er:

Bei FB habe ich auch dazu geschrieben. Wir Senziger werden hier, gelinde gesagt, verarscht! Noch ist nichts verloren!

Ich glaube, dass meine Reputation als ehemaliger (und letzter hauptamtlicher) Bürgermeister in Senzig noch hoch ist, und wenn mich etwas ärgert, dann sind es Korruption und Lobbyismus zugunsten Einzelner. Es gibt noch viele, die so denken.

 

22.07.2017

Architekturbüros im WettbewerbIn einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahmeland, am 22. Juli 2017:

Planungsphase für die neue Grundschule in Senzig ist angelaufen

Zwanzig Architektenbüros nehmen an dem Archtekturwettbewerb für die neue Grundschule in Senzig teil. Sie wurden in einer EU-weiten Ausschreibung gewonnen sowie per Losverfahren ausgewählt. Mit einem Kolloquium begann am Mittwoch die Planungsphase. Die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten erfolgt bis zum 15. September. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Donnerstag bekannt.

Zu den Preisrichtern gehören versierte Architekten und Landschaftsarchitekten, aus Hochschulen, Unversitäten und Selbständige, die Schulleiterin Sabine Kaszynski, Ortsvorsteherin Renate Grätz, Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und die Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement Michaela Wiezorek. "Unterstützung erfahren sie durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einem Vertreter der Architektenkammer, einem Elternvertreter und Mitarbeitern der Stadtverwaltung", teilte Stadtsprecherin Katja Klinner mit. Die bestehende Senziger Grundschule ist ausgelastet und wird statt ehemals einzügig, mittlerweile durchgängig zweizügig betrieben. Der Neubau soll am Bullenberg entstehen.

Für das Ausschreibungsverfahren entschied sich die Stadt um eine Schule zu bauen, "die den modernen Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht wird und bezahlbar bleibt", wie Michaela Wiezorek sagte. Bürgermeister Lutz Franzke sprach sich für schnelle Prozesse aus, da der Bedarf groß sei. Er versprach eine "besonders engagierte begleitung der Abläufe" durch das Rathaus.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben.

 

28.02.2017

"Grundschule am Bullenberg" - Aufstellungsbeschluss B-Plan

Die SVV Königs Wusterhausen hat in ihrer Sitzung am 27.02.2017 dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 01/17 "Grundschule am Bullenberg im OT Senzig", zugestimmt.

 

17.01.2017

Ortsbeirat für Aufstellung B-Plan "Grundschule am Bullenberg"

Der Senziger Ortsbeirat hat in seiner Sitzung am 16.01.2017 der Aufstellung eines B-Planes für die "Grundschule am Bullenberg" zugestimmt.

 

12.11.2016

Neue Räume für Senziger Schule

In einem redaktionellen Artikel berichtet die MAZ, Dahme-Kurier, am 12. November 2016:

Neue Räume für Senziger Schule, Bauarbeiten zur Aufstellung eines ersten Containers haben begonnen

Neben der Seenziger Grundschule wird die Aufstellung eines ersten Schulcontainers vorbereitet. Mitarbeiter der Firma Kossatz & Schuster erledigten in diesen Tagen die Tiefbauarbeitemn.

Das Modul das in Senzig aufgestellt wird, verfügt über zwei Klassenräume, zwei Nebenräume und über einen Flur. Ab Januar sollen die Kinder hier unterrichet werden.. Lauf Stadtsprecherin Katja Klinner sollen zum neuen Schuljahr im September 2017 ein weiterer Container mit zwei Klassenräumen bezugsfertig sein. Die provisorische Erweiterung der Grundschule ist dringend notwendig.

Bisher gab es nur eine Klasse je Klassenstufe, inzwischen sind es aber zwei Klassen. Die Zweizügigkeit lässte die Schule aus den Näthen platzen. Derzeit werden 167 Mädchen und Jungen in Senzig unterrichtet. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Schülerzahl weiter steigen wird., laut einer Prognose bis knapp über 200 Kinder. Die Container sind aber nur eine provisorische Lösung, laut Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) vorgesehen für fünf Jahre. Der Königs Wusterhausener Ortsteil soll im Zentrum, am Bullenberg an der Chausseestraße, eine neue Grundschule bekommen. Festplatz und Rodelberg dort bleiben erhalten, verspricht die Ortsvorsteherin.

Die Stadtverordneten haben den Schulneubau im Oktober per Grundsatzentscheidung schon beschlossen. Neben der Schule soll auch eine Sporthalle gebaut werden. Für das knapp 12 Millonen Euro teure Neubau-Vorhaben wird nun die Planung in Angriff genommen. 250.000 Euro sollen aus dem aktuellen Haushalt noch fließen. Dafür ist ein sogenannter Nachtragsbeschluss erforderlich, der gerade in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung beraten wird und in der SVV am 5. Dezember beschlossen werden soll. Er sieht unter anderem auch Planungsgelder für den Neubau einer Grundschule im Ortsteil Zeesen vor. Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz hofft, dass in die neue Senziger Grundschule die Kinder im Jahr 2021 einziehen können. 

 

12.10.2016

Stadtverordnete stimmen für Bullenberg als "neuen" Schulstandort

Die Märkische Allgemeine Zeitung veröffentliche am 12.10.2010 folgenden Artikel der Journalistin Josefine Sack:

Das neue Gebäude Grundschule am Krimnicksee wird am Bullenberg entstehen. Dafür haben sich die Stadtverordneten in Königs Wusterhausen mit großer Mehrheit entschieden. Sie folgen damit den Empfehlungen der Hauptausschüsse und entscheiden sich gegen den Vorschlag der Verwaltung, die aus Kostengründen für einen Neubau an der Ringstraße plädiert hatte.

Um den künftigen Standort der Grundschule am Krimnicksee in Senzig wurde lange gerungen. Nun scheint eine Lösung in Sicht. Mit großer Mehrheit haben die Stadtverordneten von Königs Wusterhausen am Montag entschieden. Demnach soll der Bildungsstandort Senzig unter Aufgabe des jetzigen Schulkomplexes an der Lindenstraße und der Ringstraße am „Bullenberg“ neu errichtet werden, wie es in dem Beschluss heißt.

„Ich bin sehr glücklich über den Beschluss“, kommentierte Ortsvorsteherin Renate Grätz einen Tag nach der Grundsatzentscheidung, die nicht aus heiterem Himmel kam. Zwei Jahre kämpften Grätz und der Ortsbeirat für den neuen Standort. „Es bedurfte einer Menge Beratungen, um das alles so zu erarbeiten, dass die Stadtverordneten zustimmen konnten“, sagte die Ortsvorsteherin. Ortsbeirat befürwortet die zentrale Lage.

Hintergrund: Die Grundschule in Senzig platzt aus allen Nähten. Schon jetzt wird dort zweizügig unterrichtet. Ausgelegt ist dafür weder das derzeit genutzte Schulgebäude an der Lindenstraße noch die gut 600 Meter entfernte Turnhalle. Diskutiert wurden zwei Lösungsmöglichkeiten: der Schulneubau in der Ringstraße 28 (Variante a) oder die Neuerrichtung in der Chausseestraße 53, besser bekannt als „Bullenberg“ (Variante b). Während man in der Verwaltung mit der – wie es hieß – „wirtschaftlicheren“ Variante a für knapp 9,2 Millionen Euro liebäugelte, sprach sich der Ortsbeirat Senzig schon früh für das Grundstück am Bullenberg aus (die MAZ berichtete). Die Kosten für den dortigen Neubau bezifferte das zuständige Fachbereichsamt für Bildung auf 11,8 Millionen Euro. Dennoch befürwortete der Ortsbeirat die zentrale Lage in der Chausseestraße. „Auf diese Weise bleibt auch der Bolzplatz an der Ringstraße erhalten, der mit Spendengeld und unter Arbeitseinsatz der Eltern errichtet wurde“, hob Grätz hervor.

Die Bürgerinitiative Bullenberg dürfte dieses Argument kaum trösten. Sie will nicht, dass der Bullenberg bebaut wird. Alljährlich findet hier das Osterfeuer statt. „Wir wollen doch nicht den ganzen Bullenberg bebauen“, besänftigt die Ortsvorsteherin Kritiker. Auf dem gut 8400 Quadratmeter großen Areal bliebe trotz des neuen Schulkomplexes noch genug Platz für Feste und zum Rodeln.

Bis am Bullenberg tatsächlich die Bagger rollen, dürfte es noch dauern. Der Kommune gehört nur ein Teil der Flächen, der Großteil befindet sich im Besitz eines Privateigentümers. Erst wenn alle Grundstücksfragen geklärt sind, können die Planungen für einen Bebauungsplan beginnen.

Kommentar: 

Dr. Siegurd Magnus (Samstag, 19 November 2016 13:00)

Bei der Entscheidung für den Bullenberg sind:
1.) Naturschutzbelange ( BrbNatSchAG §9 Ab.2 Satz 5 Landschaftsplanung, Erhaltung ortstypischer Ansichten) nicht berücksichtigt worden.
2.) Die Mehrkosten betragen 27% der Bausumme in der Ringstraße 28 (2,5 M€). Dies könnte in eine zukunftssichere Schulausstattung besser inverstiert werden.
3.) In den Bausummen sind keine Positionen für topologische Probleme, Verkehrssicherungsmaßnahmen und Ersatzleistungen bei Ausgliederung enthalten.

4.) Die Lärmbelastung und die Gefahren für die Kinder an der vielbefahrenen Landesstraße sind nicht berücksichtigt worden. 

 

26.09.2016

Entscheidung zum Standort der "neuen" Grundschule Senzig,

"Grundsatzentscheidung des Neubaustandortes der Grundschule Senzig", Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstraße) nicht empfohlen

Der Hauptausschuß der SVV Königs Wusterhausen hat in seiner Sitzung am 26. September 2016, die Annahme des Beschlusses (neuer Schulstandort - Ringstr.) nicht empfohlen.

Gleiche Empfehlungen gaben zuvor die Ausschüsse für Stadtentwicklung, Bildung und Bauen.

Die Fraktionen der SPD, CDU und Linken sowie der Ortsbeirat Senzig empfehlen als neuen Schulstandort das Areal am Bullenberg.

Am 10. Oktober 2016 berät die SVV zum Thema sowie zu Beschlüssen.

 

20.09.2016

Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau

Die Journalistin Lisa Neumann veröffentlichte in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 20. September 2016, unter der Überschrift "Senzig - Bullenberg ist Favorit für den Schulneubau" folgenden Artikel:

Die Grundschule am Krimnicksee in Senzig platzt aus allen Nähten. Bereits zwei Klassen werden zweizügig unterrichtet, vorgesehen ist das nicht. Aufgrund einer Bevölkerungsprognose ist davon auszugehen, dass im Schuljahr 2024/25 durchgängig eine Zweizügigkeit besteht. Eine Situation, die die Grundschule Senzig nach aktuellem Stand nicht bewältigen kann. Eine Erweiterung oder ein Neubau ist nötig.

Der benötigte Platz, basierend auf der Raumprogrammempfehlung des Bildungsministeriums, beläuft sich auf eine Fläche von 5 750 Quadratmetern. Eine Doppelnutzung der Räume durch den Schul- und den Hortbetrieb soll hierbei verhindert werden – negative Auswirkungen werden befürchtet.

Um einen möglichen Neubau zu verhindern, wurde daraufhin geprüft, inwieweit die bestehende Schule ausgebaut beziehungsweise saniert werden kann. In der Beschlussvorlage, die in den Gremien der Stadt Königs Wusterhausen diskutiert wurde, sind die Mitglieder zu dem Schluss gekommen, dass die Fläche des jetzigen Standorts zu klein ist, um den Anforderungen für einen Neubau gerecht zu werden. Hinzu kommt die Unterbringung der Schüler während der Bauarbeiten, um den Schulbetrieb wie gewohnt fortzuführen – ein zusätzlicher Kostenfaktor. Die für den Neubau gefundenen Standortalternativen befinden sich in der Chausseestraße 53 am Bullenberg und in der Ringstraße 28.

Ginge es nach der Verwaltung, so Kerstin Koffke von der Bauleit- und Flächennutzungsplanung der Stadt Königs Wusterhausen, fiele die Entscheidung zugunsten der Ringstraße aus. Die Verwaltung, so Koffke weiter, müsse darauf Rücksicht nehmen, welcher der beiden Standorte am wirtschaftlichsten, sprich am günstigsten ist. Der Bau in der Ringstraße ist mit 9,2 Millionen Euro laut Plan 2,5 Millionen Euro günstiger als die Alternative in der Chausseestraße.

Beide Varianten wurden in drei Ausschüssen diskutiert. SPD-Abgeordneter Tobias Schröter resümiert, „dass Bildung jeden Cent wert ist“. Ganz zur Freude von Senzigs Ortsvorsteherin Renate Grätz, die sich in den Debatten passioniert für den Bullenberg ausgesprochen hatte. In der folgenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung einstimmig für den Bullenberg aus. Ebenso wie die Abgeordneten des Bildungs- und des Bauausschusses – trotz der höheren Kosten. Es ist „unterm Strich gesehen die zukunftsträchtigere Variante“, sagte Hannelore Gabriel (Wir für KW), bis dato Vorsitzende des Bauausschusses. Und Elke Voigt (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses von Königs Wusterhausen, ergänzte, dass sich der finanzielle Mehraufwand den Kindern zuliebe lohnt.

Doch bis es soweit ist und die Schule tatsächlich am Bullenberg gebaut werden kann, muss erst der Hauptausschuss von Königs Wusterhausen am 26. September sein abschließendes Votum fällen.

Die Leiterin der Grundschule, Sabine Kaszynski, wollte keinen Standortfavoriten benennen. Sie wünsche sich nur, dass die Schule an dem größten Platz errichtet wird. Denn dann, so mutmaßt sie, ist die Turnhalle direkt auf dem Gelände und nicht einen Fußweg von 10 Minuten entfernt, wie das derzeit der Fall ist.

Hintergrund

Der Neubau am Standort Bullenberg kostet 11,8 Millionen Euro. Die Alternative an der Ringstraße 9,2 Millionen Euro.

Gegen die Ringstraße sprechen das Wegfallen des Bolzplatzes, der durch private Mittel finanziert wurde, sowie die Wohnbebauung um das Schulgelände. Die gute Verkehrsanbindung für Fahrradfahrer und die Weiternutzung der sanierten Sporthalle sprechen dagegen für den Standort.

Gegen den Bullenberg sprechen die mögliche Beeinträchtigung des Rodelbergs und eine erforderliche Querungshilfe auf der Chausseestraße. Dafür sprechen wiederum die Weiternutzung des Bolzplatzes in der Ringstraße und die direkte Busanbindung, sofern die Haltestelle verlegt würde.

 

20.07.2016

Provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig

(aus einem Artikel der MAZ Dahmeland, am 20.07.2016, von Franziska Mohr)

Für die zumindest provisorische Lösung des Schulproblems in Senzig legte Bürgermeister Franzke erneut eine Eilvorlage für einen Betrag von über 610.000 Euro auf den Tisch, die die Stadtverordneten letztlich mit drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen grollend akzeptierten. Danach lässt die Stadt bis zur Herstellung eines Schulneubaus befristet bis Mai 2021 insgesamt vier Schulcontainer auf einem Privatgrundstück aufstellen. Für das kommende Schuljahr 2016/2017 werden erst einmal zwei Container benötigt, deren Bereitstellung ursprünglich nur 120.000 kosten sollte. Letzlich aber gelten für den Schulbetrieb in Containern weitaus höhere Auflagen als für Unterkünfte von Asylbewerbern. Spätestens Anfang November soll in den Containern unterrichtet werden. Zuvor aber ist die Stadtverordnetenversammlung gefragt, am 10. Oktober über den neuen Schulstandort in Senzig zu entscheiden - Ringstraße oder Bullenberg. [Damit in 2017 die Planungen beginnen können.] Die Abgeordneten haben das Wort.

 

05.03.2016

Schule am Bullenberg, warum?

Für eine Schule mit Pausenhof, Sportplatz und Sporthalle benötig man ca. 10.000 m² Baufläche. In Senzig beanspruchen aktuell beide Schulgebäude, der Sportplatz in der Ringstraße und die Sporthalle ungefähr so viel Fläche. Seit einiger Zeit geistern Vorstellungen durch die Gegend, eine neue Schule mit Schulhof, Sportplatz und Sporthalle auf dem Areal am Bullenberg zu bauen und gleichzeitig einen Teil des Bullenberges als Rodelberg zu erhalten. Macht man sich die Mühe und misst ob das überhaupt gehen kann, stellt man fest, dass dort nur knapp 5.000 m² Baufläche zur Verfügung stehen würden, wenn nicht weitere 5.000 m² des bewaldeten Außenbereiches in Anspruch genommen werden. Warum der wunderschöne Standort unserer Grundschule, ich glaube es ist der schönste in der ganzen Region, einem solchen „Flächentausch“ geopfert werden soll, erklärt sich zumindest mir nicht. Warum wird nicht darüber nachgedacht, die Schule für einen überschaubaren Zeitraum leerzuziehen, die Aufbauten zu schleifen und dann auf dem stadteigenen Grundstück neu zu bauen. Selbstverständlich, wären für den Übergangszeitraum intelligente Lösungen zu finden. Vielleicht ist das in Senzig und Königs Wusterhausen, für unsere Kinder, Überlegungen wert.

 

04.12.2015

Senzig bekommt einen Schulneubau

In einem Interview mit der MAZ, Dahme-Kurier, 04.12.2015, Seite 20, erklärte der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke: "Senzig bekommt seinen Schulneubau, wobei ich als Standort den Bullenberg favorisiere. Die Gespräche mit dem jetzigen Grundstückseigentümer laufen."

 

10.06.2015

Interview der Senziger Ortsvorsteherin mit dem Dahme-Kurier

Die Senziger Ortsvorsteherin Renate Grätz, hat der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) – Dahme Kurier, ein Interview gegeben. Das Interview wurde von der MAZ-Journalistin Franziska Mohr aufgezeichnet und am 10. Juni 2015 veröffentlicht.

Hier eine kurze Zusammenfassung betreffs Schule daraus:

Auch eine noch so gute Sanierung der Schule würde keinen zeitgemäßen, modernen Unterricht zulassen. Es wäre rausgeworfenes Geld. Senzig benötigt einen Schulneubau - ohne Wenn und Aber. Frau Grätz wünscht sich den neuen Schulstandort am Bullenberg, mitten im Ort. Das könnte idealerweise mit einem Mehrzweckraum für alle Bürger verbunden werden. Von einem gemeinsamen Schulneubau mit Zeesen, hält Frau Grätz wenig. Die Ortsteile wollen ihre Identität bewahren. Der Grundschule kommt dabei eine zentrale Funktion zu. Viele junge Familien ziehen gerade deshalb nach Senzig, weil sie ihren Kindern den Besuch einer kleinen Schule mit einer familiären Atmosshpäre ermöglichen wollen. Aktuell stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Eine sieht einen Neubau in der Ringstraße vor. Unter Berücksichtigung erforderlicher Prüfungen und Planungen ist mit dem Beginn einer Realisierung nicht vor 2017 zu rechnen.

 

01.04.2015

Informationen der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen

Es sind Informationen, Planungen und Vorstellungen der Stadtverwaltungen bekannt geworden, zur Sanierung / Modernisierung der Senziger Grundschule bzw. zu deren Neubau.

Die Stadtverwaltung berichtet, dass für die Sanierung / Erweiterung der Schule die Vorplanung abgeschlossen ist. Das ehemalige Bürgerhaus wurde darin einbezogen. Es geht um die energetische Modernisierung, um Barrierefreiheit, verbesserte Zugänglichkeit aller Räume, um Integrierung der WC´s in die Gebäude, Veränderungen der Raumstruktur sowie um gebäude- und brandschutztechnische Anpassungen. Dazu liegen jetzt kostenmäßig hinterlegte Varianten vor. 2015 wird weiter geplant. 2016 und 2017 soll in Abschnitten gebaut werden.

Die Vorplanung soll um die Variante – Neubau einer Schule - ergänzt werden. Ein Planungsbüro war aufgefordert, eine Kostenschätzung mit einer Machbarkeitsanalyse zur Einpassung des Baukörpers einer neuen Schule auf dem Grundstück Ringstraße / Ecke Parkpromenade für den Kostenvergleich abzugeben.

Das Ergebnis liegt der Stadtverwaltung vor. Die Kosten für einen Neubau sollen die Kosten für die vorliegenden 3 Sanierungsvarianten zwischen 6 bis 23 % übersteigen. Jetzt sollen, lt. Stadtverwaltung, die vorliegenden Sanierungs- / Modernisierungsvarianten mit der Neubauvariante abgeglichen und eine Vorzugsvariante herausgearbeitet werden. (Stand 16.04.2015) 

 

24.11.2014

Bürgerbüro liquidiert

Einem Bericht in der MAZ - Dahme-Kurier, vom 20.11.2014, ist zu entnehmen, dass das vormalige Bürgerbüro in der Senziger Schule jetzt durch die Stadtverwaltung liquidiert wurde. Eine amtliche Mitteilung dazu ist nicht bekannt.

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