Bürgermeisterwahl Königs Wusterhausen 2017

Jörn Perlick (CDU)

CDU-Premiere in Königs Wusterhausen

11. April 2017

Jörn Perlick hat es geschafft. Der CDU-Stadtverband nominierte ihn am 6. April nun offiziell zum KWer Bürgermeisterkandidaten der Partei. Die CDU stellt damit das erste Mal einen eigenen Kandidaten für die Stadt auf. Perlick ist als Kämmerer seit fast 20 Jahren für die Finanzen der Stadt zuständig. Seit 2011 ist er Erster Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister der Stadt.
„Jörn Perlick ist ein erfahrener Verwaltungsexperte und Kommunalpolitiker, aber vor allem einer der besten Kämmerer Brandenburgs. Viele brandenburgische Kommunen blicken neidisch auf die Stadt, der es finanziell blendend geht. Er hat die volle Unterstützung der Partei“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende Ingo Senftleben nach der Nominierung. Bereits in seiner Nominierungsrede machte Perlick deutlich, wo er die Prioritäten einer zukünftig CDU-geführten Stadt sieht: „Ohne eine starke Wirtschaft sind soziale Projekte nicht möglich. Mit insgesamt 3.000 Gewerbetreibenden sind wir hier in Königs Wusterhausen schon sehr gut aufgestellt, müssen aber unsere Wirtschaftsförderung weiter intensivieren.
Stichwort Funkerberg: Hier können mit Unterstützung der Stadt 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Dazu gehört aber auch der Wohnungsbau, denn die Stadt wächst weiter.“ Als weiteren wichtigen Schwerpunkt verwies Perlick auf die Bereiche Soziales, Jugend und Bildung. So wolle er dafür sorgen, dass alle Kinder von 1 bis 6 in der Stadt mit einem Kitaplatz versorgt werden.
Ebenso fehle es in der Stadt an Jugendfreizeiteinrichtungen. Außerdem habe man es in der Vergangenheit versäumt, ein Konzept für ein Radwegenetz zu entwickeln und umzusetzen. „Radwege in und durch die Stadt“, so Perlick, „steigern nicht nur die Attraktivität der Stadt, sondern unsere Kinder kommen auch sicher mit dem Rad zur Schule“.
Schließlich wolle Perlick alles dafür tun, dass sich die Bürger noch mehr mit ihrer Stadt identifizieren, sich hier wohlfühlen: „Als Bürgermeister werde ich versuchen, das Wir-Gefühl weiter zu stärken und die Stadt noch lebenswerter zu machen.“ red

 

Bekenntnis zur Wirtschaft

CDU-Bürgermeisterkandidat Jörn Perlick will mehr Arbeitsplätze in Königs Wusterhausen

(Artikel des Journalisten Frank Pawlowski, in MAZ, Dahmeland, 20.Juli 2017)

Erstmals stellt die CDU bei einer Bürgermeisterwahl in Königs Wusterhausen einen eigenen Kandidaten auf. Mit Jörn Perlick schickt sie einen erfahrenen Kommunalpolitiker ins Rennen, der seit fast zwanzig Jahren als Kämmerer die Finanzen der Stadt im Griff hat. Der 51-jährige ist über Parteigrenzen hinweg als Verwaltungsfachmann anerkannt. Als Vize-Bürgermeister ist er ebenso mit den Aufgaben des Rathaus-Chefs bestens vertraut.

Die Landes-CDU setzt große Hoffnungen in seine Kandidatur. Sie sieht die Chance, nach Cottbus einen weiteren CDU_bürgermeister "in einer der wichtigsten Städte des Landes" zu stellen, wie es bei der Nominierung hieß. Jörn Perlick tritt mit einem Bekenntnis zur Königs Wusterhausener Wirtschaft an. Sie zu fürdern und Neuansiedlungen zu ermöglichen, sieht er als wichtigste kommunale Aufgabe an. Die derzeitige Pendlerquote hält er für zu hoch. Von den 14.500 Berufstätigen in Königs Wusterhausen würden 11.500 auswärts arbeiten, davon 4.500 in Berlin. "Es kann nur das Ziel sein, Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen", sagt er. So sollen mit Unterstützung der Stadt allein im geplanten Technologiepark auf dem Funkerberg mindestens 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Weitere kämen im Hafen mit Industrie- und Gewerbeansiedlungen hinzu. Der Wohnungsbau ist sein zweiter Schwerpunkt. Allein durch die Stadt sollen in den kommenden Jahren 500 Wohnungen gebaut werden. Der Anteil der Sozialwohnungen im Bestand der städtischen Wohnungsgesellschaft ist nach Ansicht von Perlick mit 45 Prozent ausreichend. Er ist überzeugt, dass sich Neu-Königs Wusterhausener, die für die Arbeit herziehen, die teureren Wobauge-Wohnungen leisten können. Wie enorm die Nachfrage ist, zeigt sich beim Neubau im Schulweg - es habe 155 Anmeldungen für 13 Wohnungen gegeben.

Als Kämmerer wacht Perlick streng über die Ausgaben, seit seinem Amtsantritt 1999 wurden keine neuen Schulden mehr aufgenommen. Aber in einem Bereich will er als Bürgermeister die Zügel lockern. Die ehrenamtliche Arbeit in den Ortsteilen soll finanziell besser unterstützt und überhaupt mehr gewürdigt werden, verspricht er. Ebenfalls im Wahlprogramm steht das Versprechen, die Lebensleistung der Senioren anzuerkennen. "Sie haben das geschaffen, wovon wir jetzt leben", sagt Perlick, dessen Sohn bei der Bundespolizei ist. Kita-Plätze für alle Kinder sowie der vollständige Ausbau des Radwegenetzes sind weitere Forderungen.

Das WIR-Gefühl in der Stadt zu stärken, wird hingegen wohl länger dauern als eine achtjährige Bürgermeister-Amtszeit. Perlick geht mit guten Beispiel voran. Das Titelfoto auf seinem Wahlflyer wurde vor der Wernsdorfer Kirche aufgenommen.

 

persönliche Webseite des Kandidaten